6
Eine Horror-Action-Komödie von und mit Bruce Campbell hört sich super an dachte ich, doch da habe ich wohl zuviel erwartet. "My Name Is Bruce" ist ein Film der weder (bis auf wenige Ausnahmen) sehr komisch rüberkommt, noch gut gemachte Horror-Action enthält. Die Schauspieler können nicht überzeugen und selbst Bruce Campbell kann da nicht viel retten, denn auch er ist nicht in Hochform. Die Spezial-Effekte sind billigst und unspektakulär gemacht Dieser Geister-Samurai (Wächter des Tofu) ist einfach nur lächerlich und Mordet immer auf die gleiche weise was das ganze schnell langweilig werden lässt. Die Geschichte baut sich die ersten zwei Drittel des Movies ganz nett auf, wird aber dann von dem lahmen Finale zu nichte gemacht. Auch die Idee mit dem dreifachen Ende ist witzlos und überflüssig wie ein: >Chinesischer Bohnenquark Geister-Wächter-Samurai< Der Film ist schon anzusehen, doch alles in allem kann mich das Gesamtpaket nicht wirklich überzeugen. Enttäuschend
4
Die Story in Kurzform: Ein Schauspieler trashiger Horrorfilme wird von einer Fan-Gemeinde von Dorfeiern, welche ihn als Held vergöttert, beordert einen (echten) mordendes Gespenst zu bekämpfen und zu besiegen. Bruce Campbell nimmt sich im Film ordentlich selbst auf die Schippe. Die Geschichte wirkt etwas abgehackt und sprunghaft erzählt. Eigentlich könnte so ein B-Movie Spaß machen, aber leider ist die Gag-Dichte hier zu gering. Echte, originelle Lacher gibt es nur wenige. Logik und Anspruch darf man hier nicht erwarten, ein reiner Slapstik-Hommage-Rumblödelstreifen. Fazit: Schlappe Komödie, die nur wenige Lacher bietet. Zu albern und platt im Humor. Zeitverschwendung. (4/10)
5
Eine selbstironische Einmannshow mit leicht autobiografischen Zügen. Der alternde B-Movie-Kultdarsteller Bruce Campbell nimmt sich nonstop selbst auf die Schippe, bis die Nummer mit ihm als Großmaul-Loser schon nicht mehr komisch ist. Campbell karikiert u.a. seine aufdringlichen Fans mit ihren nervigen Fragen, baut viele Anspielungen auf seine Karriere und Insider-Jokes ins Geschehen ein und führt seinen Ruhm als Ash ad absurdum, wenn er als "Privatperson" gegen das Übernatürliche ran muss. Atmo und Ausstattung (der Oldsmobile Delta 88!) der lieb gemeinten Klamotte sind an TANZ DER TEUFEL 1 & 2 angelehnt, doch leider ist Campbell kein Sam Raimi: Seine Regie weist nie so viel Energie auf wie die seines langjährigen Freundes. Vor der Kamera hat er auch nicht mehr so viel Schneid wie einst. Der alte "Chinese", der Geist mit den Glühbirnenaugen und die Engelchen/Teufelchen-auf-der-Schulter-Szene sind sogar richtig doof.
9
Herrlicher Mix aus Satire, Horror und Persiflage. Campbell ist hier in bester Form und nimmt sich herrlich selbst auf die Schippe. Allerdings geht meine Bewertung nur auf das englische Original zurück, da die deutsche Synchro in einigen Fällen einfach nicht mitkommt. Die Stimme von unserem Helden ist leider nicht optimal gewählt und manche Sprüche könnten von einem Orientierungsschüler stmmen. Schade drum. Aber für das Original 9/10 Points!