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Haunted House trifft SAW-Ästhetik. Dieser Eindruck verstärkt sich noch durch Dina Meyer in der Besetzung. Sind die ersten paar Minuten noch ein Rausch aus Bildern und Tönen, der als Stil gerne hätte beibehalten werden können (das wäre mal was Anderes gewesen), so versackt der Film bald doch nur in matten Farben, verdreckten Settings und hektischen Flashbacks - genau wie eben SAW oder zig andere Horrorproduktionen in den letzten paar Jahren. Das Ergebnis ist trist und eintönig - ebenfalls wie so viele Genrevertreter in der jüngeren Vergangenheit. Es wird versucht, langsam Suspense aufzubauen, doch dies geht zulasten der Härte; Die wenigen Gore-Effekte kommen alle kurz vor Schluss. Die Spannung kommt ihrerseits deshalb nicht so recht zustande, weil das gemeinsame Gehemnis bzw. die gemeinsame Vergangenheit der Freundesclique so offensichtlich ist. Wenigstens sind es mal keine Teenager.