„Träume der Angst“ ist der Titel,der genauso unscheinbar und ideenlos ist wie der Inhalt dieses Streifens.
4 Monate sitzt die junge Jan in einer psychatrischen Klinik aufgrund eines Nervenzusammenbruchs.Ihr Mann Greg nimmt sie zu sich in ein angemietetes Haus,um in der Nähe archäologische Arbeiten durchzuführen.
Kurz darauf erscheint Gregs Schwester Laura,die mit ihrem Bruder ein inzestuöses Verhältnis hat.Aber auch der kauzige alte Nachbar wirkt etwas undurchsichtig.
Schnell scheinen Jan neue Wahnvorstellungen zu plagen und sie scheint endgültig die Nerven zu verlieren…
Ja,klingt nach altbackener Kost-ist es auch.
Bereits mit dem Auftauchen der Inzest-Schwester Laura weiß der Zuschauer Bescheid,wie
es folgerichtig weitergehen wird.
Da gibt es dann bis zum Finale auch keine überraschenden Wendungen oder gar Innovationen,damit verrate ich sicher nicht zuviel.
Die gehörnte Ehefrau ist aber auch zu dumm, sie bekommt das Verhältnis ihres Mannes zu seiner Schwester natürlich nicht mit und sie ist auch zu blöd den Strom wieder einzuschalten,nachdem der Hebel des Sicherungskastens zum wiederholten Male betätigt wurde und sie mal wieder im Dunkeln steht.
(Ach ja, DAS Top-Stilmittel aus Uromas Gruselkiste)
Untermalt wird das Ganze von billigster Softporno-Mucke,die besonders bei den(Gott sei Dank)wenigen Liebesszenen besonders schwülstig zur Geltung kommt – ätzend !
Schauspielerisch solide gemimt,einzig Emma Samms als Schwesterchen Laura spielt vollends überzogen und künstlich – das ist eher was für die Burgbühne des Dorftheaters.
Das Finale ist kurz und bündig und gibt dem Zuschauer den Rest,der sich dann fragen wird:“Wie,das wars schon ?“
Ja,das wars !
3 von 10 Punkten