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"In the Line of Duty" oder auch (wie dieser Film im TV heißt) "Ultra Force" handelt von drei Gesetzeshütern, die zusammen eine Flugzeugentführung stoppen. Bis zu diesem Zeitpunkt kennen sie sich noch nicht einmal, aber das ändert sich schnell und sie werden zu guten Freunden. Alles wäre wunderbar, hätten die drei gekillten Flugzeugentführer nicht noch einen Kriegskameraden, der sich für seine Kumpanen rächen will.

Was jetzt folgt sind einige Tote, einige wirklich grandios choreographierte Kämpfe und einige Schießereien. Michelle Khan beweißt dabei eindrucksvoll, dass Martial Art Filme längst keine reine Männerdomäne mehr sind.

Dieser trashige und gute Hongkong Streifen weist allerdings auch typische Macken aufweist. Da wären die eigentlich total beschissenen Darsteller, die zwar toll im Prügeln und Kämpfen sind, aber nicht besonders gut schauspielern können und Albernheiten wie der Plastik-Fantastik-Panzer am Schluss. Eine Erklärung wo diese lächerliche Maschine herkommt fehlt genauso wie der Grund dieses Ding überhaupt im Film auftauchen zu lassen. Ein normaler Wagen hätte einen ähnlichen Zweck erfüllt und dabei den Film weit realistischer wirken lassen.

Egal, ein bekanntes Problem bei vielen asiatischen Filmen der letzten Jahre. Einerseits sind die Filme wirklich hart und verstörend, dann mal wieder albern bis zum Gehtnichtmehr. Wenn diese beiden Extreme auch gelegentlich aufeinandertreffen, so gehört doch "In the Line of Duty" immerhin zu den Besseren seiner Gattung.

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