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Trotz seines hohen Alters muss sich Dune - Der Wüstenplanet nicht hinter seinen Nachfolgern verstecken.

Was dem Zuschauer auch heute noch ins Auge fällt sind die spektakulären Landschafts- und Gebäudebilder, die einem in Dune geboten werden.
Obwohl alle Welt geglaubt hatte, dass die fabelhaften Gebäude und Fahrzeuge, die im Roman beschrieben wurden, niemals zu realisieren wären, wurde im Jahre 1983 der Beweiß geschaffen, dass nichts unmöglich ist.
Im Gegensatz zu Filmen wie Star Wars oder Blade Runner sind die Gebäude weniger monoton und einfach dargestellt.
Wo man sich bei Star Wars noch auf einen Haufen Metall beschränkt hatte, ging man bei Dune in die Details. Das Ergebnis waren wunderschön gestaltete Gebäude.
Nicht nur die komplizierten Gebäude sondern auch die komplizierte und lange Story wurde perfektionell eingerahmt.
Der Regisseur hat auf eine gekonnte Art den langen Roman so gerafft, dass eine akzeptable Filmlänge zustande kam.
Szenen, die nicht gedreht wurden, weil sie den Film unnötig in die Länge gezogen hätten ohne das der film im Handlungsverlauf weitergekommen wäre, wurden kurzer Hand in einer Zeitraffererzählung übermittelt.
So bleibt der, dennoch nicht gerade kurze, Film über seine ganze Spiellänge hinweg ein spannendes Filmerlebnis.
Der Film verdankt nicht zuletzt seiner atemberaubenden Tricktechnik, die allemal mit der von Heute mithalten kann, einen Großteil seines Erfolges.
Die Aufnahmen in der Wüste und den Spicewürmern sind nicht nur für damalige Verhältnisse sensationell. Besonders, wenn die Fremen auf diesen reiten kann die Tricktechnik überzeugen.
Trotzdem ist nicht nur die Tricktechnik das Vorhängeschild von Dune.
Auch die Musik, die einerseits richtig abgeht, und andererseits an alte Sandalen- oder Bibelverfilmungen erinnert, harmoniert hervorragend mit den dargestellten Szenen und der Handlung.

Sogar ein kleines Staraufgebot kann vom Film verzeichnet werden.
Leute wie Patrick Stewart ( bekannt aus Star Trek ), Linda Hunt, Jürgen Prochnow und auch Sänger Sting, in der Rolle des fiesen Harkonnen, haben ihr Talent zum Besten gegeben.

Auch wenn in dieser ersten Verfilmung des Kultromans einige Fragen offen bleiben, ist sie dennoch um Längen besser als das Remake. Dieses klärt zwar alle Fragen, die aufgeworfen werden und zeigt etliche Szenen, von denen in der Erstverfilmung nur erzählt wird, streckt sich daher aber arg, so dass man ihn sich nicht an einem Stück ansehen kann.

Dessen ungeachtet ist der Film ein wahres Stück Filmgeschichte, dass den Zuschauer damals wie heute faszinieren wird.
10 von 10 hochverdienten Punkten.

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