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Dem Geist von Mary Lou, einer tragisch uns Leben gekommenen Ballkönigin aus den 50ern, gelingt es aus der Hölle auszubrechen. Als sie schließlich durch ihre alte High-School geistert, stößt sie mit Alex zusammen und verliebt sich in ihn. Fortan gelingt Alex, der schulisch eigentlich eine absolute Niete ist, alles: er schreibt nur noch Einsen und wird zum Star des Footballteams.
All das gelingt ihm aber nur durch die geistreiche Unterstützung von Mary Lou, die alle Schüler und Lehrer über den Jordan befördert, mit denen ihr Geliebter Stress hat.
Als Alex ihr aber schließlich den Laufpass gibt (wer hat schon Bock auf nen Zombie als Freundin), wendet sich das Blatt. Doch Mary Lou lässt nicht locker ...

PROM NIGHT 3 ist ein solider, leicht kultiger Highschool-Horrorfilm, der vor allem mit einigen netten Morden punkten kann. Hier wird ein Typ von einer rotierenden Eisenkugel durchbohrt, da wird eine Lehrerin mit Batteriesäure übergossen, und hin und wieder stielt Mary Lou einigen Typen buchstäblich das Herz.
Die Effekte sind ganz nett gemacht, auch wenn z.B. die Lichteffekte wenn Mary Lou sauer wird, noch zutiefst in den 80ern stecken.
Es fließt zwar, wenn auch nur selten, etwas Blut, gesplattert wird hier aber nicht und auch die Zombies, die gegen Ende auftauchen, verursachen keine Gewaltorgien. Für Gorehounds dürften 3 bis 4 mehr oder weniger erwähnenswerte Szenen dabei sein, mehr aber nicht.

Für mich hat der Streifen hauptsächlich Nostalgiewert, da er einer meiner ersten Horrorfilme war (die "Wilde Hilde"-Reihe damals immer freitags ....... seufz). Ohne diesen Zusatz hat PROM NIGHT 3 wahrscheinlich nicht so viel Scharm.
Dennoch kann man der Highschool-Stimmung, dem schwarzen Humor, der mit den Morden mitschwingt, und besagten einfallsreichen Todesarten gewiss etwas abgewinnen.

Fazit: Cooler Horrorfilm der alten Schule mit der hübschesten Zombie-Lady seit RETURN OF THE LIVING DEAD 3. Kann man schon mal einen Blick reinwerfen.

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