Bad Moon ist eigentlich ein typischer Werwolf-Horror-Film, der aber durchaus seinen Reiz hat.
Was sollte einen guten Werwolf-Film ausmachen?
1. Der Werwolf selbst natürlich, also Kostüm/Maske:
Hier durchaus gelungen, wenngleich die (einzige) Verwandlungsszene eher schwach ist. Aber das Monster ist nett anzusehen. Ein Mensch im Kostüm ist immer noch besser als CGI-Wölfe á la "American Werewolf 2".
2. Atmosphäre:
Die Location mit dem abgeschiedenen Haus am Waldesrand sorgt für ein gruseliges Ambiente.
3. Effekte:
Gut dosiert, von hart bis zart. Einige blutige Szenen sind vorhanden, eine Schlachtplatte ist der Film natürlich nicht.
4. Story:
Die ist durchschnittlich, nichts besonderes. Nur durch den Familienhund Thor, der die Gefahr als erstes bemerkt und Mutter/Sohn beschützen will, wird dem Zuschauer ein neues Element geboten. Die Tiertrainer haben ganze Arbeit geleistet, im Gegensatz zu den schwachen Schauspielern.
Der Schäferhund ist somit der eigentliche Star des Films.
Und als Thor -wer sonst?- zum Happy-End verhilft, spürt man sogar Genugtuung.
Sehenswert, da kurzweilig: 6/10 Punkten