Review

Was ein Film. Das mich Beziehungskisten in so einer direkten Art berühren könnten hätt ich nie gedacht.
Ich kenne die früheren Filme von Kevin Smith nicht aber aufgrund der OFDB hab ich mir den letztens auf MDR nicht entgehen lassen.

Einfacher könnte die Story nicht sein. Oder doch nicht ? Ja es ist verzwickt. Comiczeichner mit Knutschkumpel verliebt sich sich in eine hemmungslose Lesbe. Schwuler Kumpel dieses Comic Duos hat den Durchblick und kann mit Rat zur Seite stehen. Also erwartet uns eine Hetero-Homo Diskussion ? Nein ein echter Liebesfilm wie er gefühlvoller und zeitgemässer nicht in Szene gesetzt worden konnte.

Smith verfilmt hier teils eigene Autobiographie aber diese betrifft einen Grossteil unserer Genration und das heftig direkt. Der Wunsch auf die vollkommende Liebe und die versaute Hure in einer Person. Ein zeitloses Thema transportiert in unsere Zeit.. Fernab jeglicher Hollywoodklischees endet der Film. Ein wirklich harter Brocken.

Es fängt sehr humorvoll an. Wortwitz und Situationskomik halten sich über die Hälfte die Waage bis sich ein Drama über Gefühlswelten entwickelt. Nun kommt das Problem.
Je höher die Lebenserfahrung desto verständlicher die Weiterentwicklung. Das soll nicht heissen das grad Jugendliche mit ihren Erwartungen diesen Film nicht verstehen. Es ist eine Botschaft mit kommenden sehr persönlichen Lebenserfahrungen umgehen zu können und nicht nein zu sagen.

Wer diese Art Frau nicht hat aber gerne haben will hat hoffentlich was gelernt.

Ich hab sie und geb ne 9/10 und gönn Sie jedem oder wenigstens ein paar Gedanken einer verflossenen und dem Wehmut etwas falsch gemacht zu haben.

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