Review

DIARY OF THE DEAD oder Old-School-George macht auf innovativ!

George A. Romero ist der „Gründungsvater“ des modernen Zombiefilms.
Langsam schlurfenden Untote und krass handgemachte Splattereffekte sind sein Markenzeichen. Vermengt man die bluttriefenden FX mit ein wenig Sozialkritik, hat man einen typischen „Romero“ im Player.
Beachtet man nur seine OF THE DEAD-Filme, erkennt man rasch, dass der Regisseur für jede neue Generation von Kinogängern einen Zombiefilm inszeniert hat, geprägt vom jeweiligen Zeitgeist und den zur Verfügung stehenden technischen Mitteln.

Die junge YOUTUBE- und MOCKUMENTARY-Generation bekommt vom Altmeister DIARY OF THE DEAD vorgesetzt, ob das mir als Old-School-Fan nun passt oder nicht!
Da ich mit Romeros Filmen aufgewachsen bin und seine fast schon revolutionären Zombie-Visionen zu schätzen weiß, näherte ich mich sehr skeptisch diesem innovativen „Wackelkamerafilm“.

Am Ende des Filmes habe ich noch immer keine Vorliebe für diesen innovativen Aufnahmestil entwickelt, doch ich muss auch anerkennen, dass mich Romeros Film nicht so sehr genervt hat wie andere Filme dieser Art. Vielleicht sind es die passablen Schauspieler, vielleicht sind es die spärlichen Goreeffekte, die handmade oder pc-made stimmig zu den gezeigten Szenen passen oder vielleicht sind es auch die gemeinen und schwarzhumorigen Einfälle, die ich zu sehen bekommen habe – ich muss sagen, DIARY OF THE DEAD hat mich unterhalten!

Unterm Strich kann ich das Movie nur „experimentierfreudigen“ Zombiefilm-Fans oder Mockumentary-Fans empfehlen. Alle, die es lieber „altmodisch“ in Zombiefilmen mögen, sollten – Romero hin, Romero her - einen großen Bogen um DIARY OF THE DEAD machen.

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