Review

Italienische Trashperle vom gebürtigen Italiener Luigi Cozzi, welcher hier unter dem Psoydonym Lewis Coates Regie führt. Die hanebüchene Story stammt auch vom ihm, man mag es nicht glauben, dass auch einige Deutsche an der Produktion von " Astaron " mitgewirkt haben. Auch hatte der Film in Deutschland seine Premiere. Man merkt trotzdem sehr stark die italienische Handschrift und teils auch das beschränkte Budget. Coates war somit stark unter Druck und so muss sich der Zuschauer gewisse Sequenzen selbst denken. Aber der Unterhaltungswert ist hoch angesetzt, hier kann man von purem Trash sprechen, der obendrein noch indiziert wurde. Überhaupt ist in Deutschland bis jetzt nur eine um Dialoge gekürzte Fassung erhältlich, na ja, hauptsache die Goreszenen blieben drin.
Story:
Ein verlassenes Schiff wird im New Yorker Hafen angespült. Die Crew scheint spurlos verschwunden und aus Angst ein Virus wäre ausgebrochen, schickt man ein Ärzteteam an Bord. Die finden bald ein paar grässlich zugerichtete Leichen und einen unheimlichen Organismus in Eiform. Doch die Flüssigkeit aus den Eiern wirkt tödlich auf den Menschen. Für weitere Ermittlungen holt man Ian Hubbard ( Ian McCulloch ), Colonel Stella Holmes ( Louise Marleau ) und den Polizei Lieutenant Tony Aris ( Marino Mase ). Bald stoßen sie auf den wahnsinnigen Hamilton ( Siegfried Rauch ), welcher die Eier versucht zu verbreiten. Das Monster Astaron ergriff damals auf dem Mars von im Besitz und so kam die tödliche Brut auf die Erde. Die außerirdische Invasion muss aufgehalten werden.

Die Story ist völlig hinrissig und einfach. Die Eier und das Monster Astaron, welches die Dinger ausscheisst, stammen vom Mars und ergriffen durch ein seltsames Licht Besitz von Astronaut Hamilton. So handelt Dieser nun im Auftrag der Außerirdischen. Auch auf die Dialoge sollte man nicht all zu viel Wert legen, denn Die sind alles andere als klug. Vielleicht liegt das auch teils an der deutschen Synchro. Die Umsetzung dagegen ist durchaus gelungen. Coates erzählt ohne Längen und mit einigen Schauwerten. Allein der Gorefan kann sich hier die Finger lecken, denn die blutigen Bauchplatzer sind erste Sahne, jedoch eher selten vorhanden. In der kurzen Laufzeit von nicht mal 80 Minuten passiert eine Menge. Blutige Morde, kleine Schusswechsel mit sehr blutigen Einschüssen und sogar ein kurzer Endkampf sind vorhanden. Nur muss man Abstriche machen, denn das Budget war arg begrenzt, so sieht man zum Beispiel den Flugzeugabsturz nicht, die finale Vernichtung des Monsters und bei den grünen, schleimigen Eiern erkennt man sofort, dass es sich um Gummi handelt. Die Dinger wirken trotzdem richtig eklig und geben zudem sehr seltsame Stöhnlaute von sich, welche manchmal auch nerven. Die finale Enthüllung vom Monster " Astaron " ist etwas lächerlich geworden, denn das Vieh hat ein so seltsames Aussehen, dass man es auch mit einem Dampfkessel verwechseln könnte, hauptsache es schleimt ordentlich und darf in Nahaufnahme eine Mahlzeit in Form eines Menschen zu sich nehmen.
Richtig stark ist der Score von der Band Goblin, welche auch schon die kultigen Sounds zu " Dawn of the Dead " kreierten. Hier sorgen sie für nette Gänsehaut Musik, die zudem gut klingt. Die Kulissen reissen nicht vom Hocker, sind jedoch stimmig und düster gehalten. Eine richtig intensive Atmosphäre kommt dabei nicht auf, aber die Spannung wird hier allgemein auch eher niedrigerem Niveau gehalten.
Die Darsteller siedeln sich im Durchschnittsbereich an. Ian McCulloch ist Italofans bestens bekannt aus " Woodoo " und " Zombies unter Kannibalen ". Der Deutsche Siegfried Rauch übernimmt die Schurkenrolle von Hamilton. Der Rest des Feldes ist mir eh unbekannt.

Fazit:
Diese kleine und kurze Trashperle macht gute Laune und unterhält bestens, das obwohl die Story eigentlich Quatsch ist, die Darsteller keine Edelmimen und die Spannung auf niedrigem Niveau balanciert. Langeweile kommt keine auf, die Action und die blutige Goreeffekte ziehen den Film wortwörtlich aus der Scheisse. Nebst der Score von Goblin, während die Kulissen ganz gut gewählt wurden. Aus dem minimalen Budget holt Coates jedoch einiges raus, das meiste musste für die blutigen F/X herhalten. Für Italo und Trashfans ein Muss, für den Rest unbrauchbar.

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