Die New Yorker Polizei durchsucht ein führerlos in Richtung Hafen schipperndes Schiff, welches Kaffeebohnen transportiert. An Bord findet man neben den grausam enstellten Leichen der Besatzung auch noch mysteriöse Eier, die eine ätzende Flüssigkeit absondert. Bis auf einen der Bullen kommen alle mit dieser in Kontakt und werden schlichtweg zerfetzt! Eine NASA-Offizierin macht sich daher mit dem Überlebenden und einem Ex-Astronauten auf den Weg zu einer südamerikanischen Kaffeeplantage, von der die Eier wohl stammen dürften. Hier geraten sie in die Fänge des wahnsinnigen Commander Hamiltons, der sich unter dem hypnotischen Einfluss eines Aliens befindet und mit dessen erwähnten Eiern die Menschheit ausrotten will...
ASTARON ist neben ALIEN-DIE SAAT DES GRAUENS KEHRT ZURÜCK ein weiteres italienisches Produkt der Frühachtziger-ALIEN-Plagiat-Welle. Wie so oft wurde im Gegensatz zum Suspense-Vorbild eher auf Gore gesetzt; hauptsächlich sind hier breit ausgewaltzte Chestbuster-Effekte zu sehen(nur das hier lediglich die Gedärme und keine Aliens aus der Bauchhöhle platzen).
Für eine europäische B-Produktion untypisch (aber um so erfrischender) ist, dass sich ASTARON selbst nicht allzu ernst zu nehmen scheint. Möglicherweise sind die humorigen Ansätze nur durch die deutsche Synchro bedingt, aber auf jeden Fall tritt hier an Stelle der gewohnt dreckigen Schmuddelatmosphäre ein eher lockeres Comic-Flair, welches nur durch die erwähnt brachialen Ekelszenen etwas an Härte gewinnt.
Wie dem auch sein, Splatter und Trash-Feeling(man achte besonders auf das Alien mit der Glühbirne im Schädel) sind jederzeit gegeben, so dass sich der Genre-Fan ASTARON nicht entgehen lassen sollte.