Ein herrenloser Frachter fährt auf den Hafen von New York zu. Die örtlichen Behörden finden an Bord regelrecht zerplatzte Überreste der Crew und grünlich schleimige Eier vor. Diese erweisen sich sehr bald als todbringende Fracht, die ursprünglich vom Mars stammt. Doch wer steckt hinter dem teuflischen Plan, die Menschheit zu vernichten ? Astaron verbindet auf gekonnte Weise 50er-Sci-Fi-Trash mit Horrorelementen. Dabei erinnert die Geschichte um den großen Konzern mit dem weltverschwörerischem Kopf an James Bond Plots der alten Tage, während die ausgewalzten Splatter FX und die wissenschaftliche Herangehensweise eher an die bekannten Plagen- wie Zombiefilme der 70er erinnert. Die Idee mit den extraterrestrischen Eiern nimmt er sogar "Alien" vorweg. Die besondere Atmosphäre, die musikalisch von The Goblin unterstützt wird, macht diesen Klassiker besonders sehenswert und für Freunde des einfachen, trashigen aber wirkungsvollen Horrors unerläßlich. Siegfried Rauch tauscht hier den Kaviar mit einer guten Rolle als Bösewicht, das steht ihm ausgesprochen. Ansonsten sind die Schauspieler zumindest solide, bei den actionreichen Szenen gibt es dann jedoch ein paar dilletantische Ausfälle und "Astaron" an sich ist aus heutiger Sicht sicher einigen zu trashig geraten, für das phantastische Element dieses B-Movies allerdings durchaus vertretbar.
Fazit: Guter Sci-Fi-Horror-Trash mit einer ordentlichen Portion Blut, den Oldschoolfans nicht auslassen sollten. 6/10 Punkten