Review

Waldschrat Wonderland

In diesem wirklich sehr kleinen, grausamen Untergrundslasher aus Frankreich (auch unter "The Mad Mutilator" bekannt) treffen "Violent Shit" und das Kettensägenmassaker aufeinander - in einem richtig gries'lig-billigem Amateurhackebeil, wenn wir einem traumatisierten und killenden Kriegsveteranen folgen in seine axtschwingenden "Abenteuer"...

Nouvelle Hart

Ein Eigengewächs wie "Ogroff" ist schwer zu bewerten, zu beschreiben, erst recht zu empfehlen. Alptraumhaft und auch lächerlich. Grausam und grausam. Fies und naiv. Billig und biestig. Direkt zu Beginn wird ein Kind geköpft. Alles könnte wirklich ein Heimvideo eines Killers sein. Nur um dann wieder näher an Ultratrash wie "Manos" zu liegen. Oder an einer Kunstinstallation. Oder Snuff. Oder einer Parodie. Experimentell. Schaufensterpuppen treffen auf Schweineinnereien. "Ogroff" ist ein französisches Nachtschattengewächs. Rau, roh, ungefiltert. Keine Handlung, unfreiwilliger Humor, der Duft von etwas Verlorenem, Verpeiltem und Verbotenem. Backwood-Brackwasser. Man kann sich glaube ich kaum tiefer im Hinterwald des Slashersubgenres bewegen, wenn man "Ogroff" findet. Und auch nur ansatzweise gut findet. Special Interest all the french Way!

In a Violent french Nature

Fazit: sehr untergründiger, unangenehmer, ultragünstiger und ultraeigener French Hardcore Slasher zwischen vergessenem Terrorklassiker und amateurhaftestem Trash. Die Soundkulisse ist freaky. Hirn(los)wellen. Ein Original, trotz der vielen Gedenkeinschläge. Ein Erbe Hoopers aus der Normandie!

P.S.: Und ein glasklares "The Burning"-Zitat kann nie schlecht sein!

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