Review

DRACULA ist der unbestrittene Klassiker unter den Vampirfilmen und gilt auch heute noch als einer der besten des Genres. Die Geschichte stammt ursprünglich von Bram Stoker, wurde aber zugunsten der Dramatik und des Horrors etwas abgewandelt:

So ist Jonathan Harker ein Vampirjäger und kein Immobilienhändler, Lucy will er nicht aus Liebe, sondern aus Rache und Dr. van Helsing steht im Gegensatz zur Vorlage im Mittelpunkt der Story.

Statt modernem Liebesgesülze und dergleichen gibt es hier Horror und Schockmomente, die zwar gut sind, aber noch nicht an die Nachfolger heranreichen, deren Story dann wiederum der fesselnden des Originals weit unterlegen sind. Christopher Lee verkörpert den Grafen wirklich perfekt und intensiv, auch wenn er hier noch nicht so Furcht einflößend auftritt wie in den Nachfolgern. Auch die Gewaltszenen halten sich noch in Grenzen.

Kernstück des Films ist nämlich das Katz- und (Fleder-)Maus-Spiel zwischen dem Grafen und seinem Jäger van Helsing, der fast immer einen Schritt zu spät kommt. Wahrlich furios ist dann aber das Finale auf Draculas Schloss, wenn sich die beiden Erzfeinde gegenüberstehen.

Kleines Kuriosum:
Der Bach vor Draculas Schloss fließt entgegen der der Physik bergaufwärts.

Details
Ähnliche Filme