Review

Die Kritik beruht auf der ungeschnittenen DVD von Astro!

Nachdem ich "School Killer" gnadenlos mit nur einem Punkt abgestraft hatte, waren die Chancen, dass auch "Creatures..." diesem Schicksal folgen würde, sehr hoch.

Positiv sei zu erwähnen, dass hier für eine deutschsprachige DVD-Erstveröffentlichung aus dem Hause Astro eine akzeptable Synchronisation aus dem Hut gezaubert wurde.

Abgesehen davon war dieser Film nur billig, und das in allen Belangen:

Um Geld zu sparen wurde lediglich an Bord einer Schiffes gefilmt (von einer Außenszene am Strand einmal abgesehen) und auch an Kostümen mangelte es, denn zwei der drei weiblichen Darstellerinnen tragen - wenn überhaupt - nur einen Bikini. Das Ensemble spielt nicht nur textil-, sondern auch talentfrei. Die absurden Dialoge - teilweise in Extremsituationen - passen sich dem Niveau an.

Lange Zeit passiert überhaupt nichts, einziger Blickfang bei so viel Langeweile war lediglich die Darstellerin der Judy, ihres Zeichens noch Jungfrau, die gerne ausführlich über ihre Menstruationsbeschwerden diskutiert. Auch sie überzeugt weniger durch Talent, als vielmehr durch ihre Kurven - wenigstens etwas.

In der Zwichenzeit wird dem Zuschauer durch endloses Geschwafel und Computersimulationen klar, dass auf dem Schiff, auf das die 5 Darsteller sich zu Beginn retteten, Wissenschaftler prähistorische Fische durch Manipulationen züchteten. Diese Fische, so wird im späteren Verlauf des Films noch eindrucksvoll unter Beweis gestellt, sind

-gefrässig

-homosexuell veranlagt

-leicht durch sexuelle Aktivitäten anderer Wesen erregbar

-und können fliegen.

Nachdem die Darstellerin der Dorothy in einer wirklich innovativen Kameraeinstellung von oben direkt auf die Kamera gelben Schleim mit Fischgetier kotzt, nimmt der Film eine ungeahnte Wendung:

Bobby darf Judy entjungfern, seinen Höhepunkt findet er und auch die Szene allerdings erst, als Bobby sich während des Aktes in ein Fischungeheuer verwandelt. Bei dem knappen Budget, das man diesem filmischen Rohrkrepierer in jeder Minute ansieht, ist jedoch die Metamorphose wirklich gut gelungen: aus dem Schädel platzt in Nahaufnahme ein riesiger Fischkopf mit einer langen Zunge, die an Judys prallem Busen für weitere Stimulanz sorgt, während Bobby die Augen aus den Höhlen platzen und direkt in den Mund seiner Partnerin landen.

Und so geht es munter weiter, denn das Fischungeheuer, dass in billigster Stop-Motion-Technik animiert ist, frisst sich bis zum Ende durch den Cast, bis das Forschungsschiff in einem Flammenmeer explodiert, was widerum so schlecht getrickst ist, dass es den Anschein hat, es wäre direkt aus einem Videospiel entnommen.

Vor allem in der zweiten Hälfte bot der Film so viel Trash und unfreiwillige Komik, dass ich "Creatures From The Abyss" beim besten Willen nicht nur einen Punkt geben kann.

Denn im Gegensatz zu "School Killer" ist "Creatures" dann doch so schlecht, dass er schon wieder gut ist und verdient deshalb auch

2 von 10 Homo-Fischen!

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