Fünf Freunde machen nachts einen Ausflug mit einem Schlauchboot. Dabei fällt prompt der Motor aus und ein Unwetter bricht los, zum Glück können sie sich auf ein ozeanografisches Forschungsschiff retten. Das ist scheinbar ein Geisterschiff, dafür mit allerlei Luxus ausgestattet, selbst die Drogen liegen schon in rauhen Mengen bereit. Doch in den Laboren entdecken sie das Geheimnis, das die Mannschaft auf dem Gewissen hat: An Bord befinden sich Fische aus der Tiefsee herauf befördert, die, na klar, Fleischfresser sind und zudem auch noch an Land leben können, saubere Story Jungs! Das ist allerdings erst der Anfang, die bösen Fischchen können sogar fliegen und brauchen keine Weibchen, die greifen sich einfach einen Menschen zum Vermehren ab, nein so was. Als hätte es nicht jeder geahnt, dass solche Ausflüge Blödsinn sind, kommen die fünf plus ein benommenes Crewmitglied in arge Bedrängnis vor der sich anbahnenden Gefahr aus der Tiefsee, ähm besser gesagt aus dem Kühlschrank (genau, die leben selbst tiefgefroren noch weiter). Wenn dann noch eine der jungen Damen einen gebratenen Fisch (auch das bringt die hartnäckigen Biester nicht um) als gelben Schleim inklusive Käfern und anderem Gewürm über Kamera ! und Boden kotzt, ist das durchaus etwas eklig wie auch ulkig, ebenso kann z.B. eine Sexszene klasse erheitern, wenn das Biest aus ihm (oben liegend) durch den Kopf herausbricht, so, dass sie (unten liegend) sein Auge fast verschluckt. Ab da wird die Story und auch die Verwandlungen des Killerfisches ein wüstes Durcheinander von abstrusen Ideen, je weiter der Erklärungsdrang fortschreitet, desto mehr lacht sich der Zuschauer zwangsläufig unter den Tisch. Unterstützt wird das von den gnadenlosen Dialogen über neue Erkenntnisse "Die Kreaturen sind fleischfressend und schwul, was ist das für eine Scheiße" oder die Befragungen des Crewmitglieds zu den Kreaturen "Seit wann bumsen sie Fische?", Antwort: "Sie haben das richtige Alter", wow. Es ist wohl überflüssig, zu erwähnen, dass die zahlreichen SFX ebenso zweitklassig sind, die Fische sind mal einfache Modelle und mal noch einfachere CGI-Effekte, die subjektive Sicht aus deren (sich drehenden) Augen krönt die Kameraarbeit ebenso wie zwischendrin eingeblendete psychedeliche, bewegte Bildchen, sollen wohl die Mikroskopaufnahmen sein. Im Grunde erfüllt dieser sich selbst nicht ernst nehmende kleine Film alle Kriterien, die ein Trashfan benötigt, um sich kurzweilig zu amüsieren, Komikheuler, Gore & Schleim inklusive.
Ulkiger C-Movie mit Lachergarantie. Regisseur Al Passeri, der diese wilde Trashgranate fabrizierte, soll angeblich die anfängliche Arbeit von Joe D'Amato übernommen haben. Dessen Schundfilme wirken dagegen freilich wie Literaturverfilmungen. 6/10 Punkten