Wenn man die Gremlins kennengelernt hat,bringen die „Critters“nicht mehr viel Neues mit ins Spiel,doch die kugelförmigen Stachelmonster aus dem All haben dennoch ihren Reiz.
Acht Critters büchsen aus und landen auf der Erde,hier überfallen sie die ländliche Idylle der Browns,einer bilderbuchartigen Familie.Doch zwei Kopfgeldjäger aus dem All sind hinter den Critters her und versuchen die immer größer werdenden Monster zu stoppen.
Klar,einen gewissen 80er Charme kann man dem Streifen nicht absprechen,denn schon allein das eingängige „Power of the night“von Johnny Steele ist zumindest soundtechnisch typisch für diese Zeit,ebenso wie Johnny Steele selbst.Die Gestaltung der Monster hingegen ist wesentlich zeitloser und dadurch auch überzeugender gelungen,auch wenn sie die meiste Zeit nur über den Boden fegen.
Aber sie wurden recht einfallsreich in Szene gesetzt,hinzu kommen amüsante Gremlins-Laute,die teilweise untertitelt sind.
Nichts Neues auf dem Sektor ist allerdings die simple Story,die auch in den 80ern nicht mehr innovativ war.Auf der anderen Seite wurde sie zeitweise recht spannend umgesetzt.Einfache Unterhaltung ohne den rechten Pepp,denn der wurde bereits bei den Gremlins voll ausgeschöpft.So merkt man auch an vielen Stellen den bemühten Versuch,an den Erfolg dieses Vorbilds anzuknüpfen,denn auch hier sind die jüngsten wieder die Helden.
Die Darsteller überzeugen und auch Billy Zane hat hier einen kleinen Auftritt als zweites Opfer.Blut gibt es verhältnismäßig wenig zu sehen,denn der Streifen sollte ja familientauglich bleiben,leider präsentiert er sich auch entsprechend harmlos.
Kleiner unterhaltsamer Film,der aber viel zu sehr überbewertet wurde.
6 von 10 Punkten.