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Genauso schwermütig, rührselig und mahnend wie man es von einem Geschichtsdrama über die Sklaverei und den Rassismus in den USA erwarten würde. Gerade bei der Verpflichtung der in Übersee unantastbaren Oprah Winfrey war damit sowieso zu rechnen, da sich dort eh niemand mit der Frauen- und Rassenrechtlerin und TV-Talk-Ikone anzulegen wagt. Winfrey spielt allerdings recht ordentlich und ihre überzeugend geschminkten Peitschennarben am Rücken sagen mehr als tausend Worte. Was das behäbige Machwerk zudem immens aufwertet, das ist die Darstellung der geistig zurückgebliebenen oder verwirrten, aber in jedem Fall mysteriösen Titelfigur. Der ihre Veitstänze, wie man es fast schon nennen muss, und ihre Durchgeknalltheit können mit den intensivsten Schilderungen von teuflischer Besessenheit im Horrorgenre konkurrieren! So gibt es neben Trübsinn auch einige Schrecken.

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