True Romance gehört für mich zu den besten Actionthrillern der Neunziger. Das liegt vor allem an der geballten Hollywoodpower, die der Film zu bieten hat. Regie führte Tony Scott. Die Hauptdarsteller sind Christian Slater und Patricia Arquette. Doch die grandios besetzten Nebenrollen machen den Cast erst sehenswert. Christopher Walken als Mafiosi, Brad Pitt als Kiffer, Val Kilmer als Elvis, Dennis Hopper als Clarence Vater und vor allem Gary Oldman als Zuhälter, der am liebsten ein Schwarzer wäre. Das Quentin Tarantino sich fürs Drehbuch mitverantwortlich zeigt gibt "True Romance" die richtige Würze.
Es gibt eine ganze Fülle von Pluspunkten, die "True Romance" auszeichnen. Sicherlich nicht dazu gehört die Story, die hat ist nicht wirklich neu. Dafür sind die Dialoge erstklassig, gerade hier ist Tarantinos Handschrift unverkennbar. Die punktuell eingesetzten Action- bzw Gewaltszenen sind sehr gut. Die Schiesserei zwischen Slater und Oldman zum Beispiel oder auch die brutale Szene im Hotelzimmer. Wirklich genial ist dann das große Finale, eine Schiesserei, die ihres gleichen sucht. Als Fazt bleibt, bei so viel Hollywoodkompetenz kann wenig schief gehen, dafür umso mehr besser wie in "True Romance".
10/10