Review

Einmal konnte man den Kasperquatsch von den fressgierigen Kuschelmonstern ja ertragen, ein zweiter Teil ist aber schon höchst überflüssig, vor allem wenn einem nun so gar nichts Neues einfallen will. Die Schlussszene des ersten Films hatte es schon angedeutet und prompt kommen neue Eierchen ans Tageslicht und verfrühstücken im selben Landei-Örtchen irgendwo in Americana wieder reichlich Dorfdeppen.
Die intergalaktischen Großwildjäger haben schon die Witterung aufgenommen, weil deren Chef (offenbar die allwissende Müllhalde!) ganz genau ahnt, dass da noch was zurückgeblieben ist.

Im Zentrum der „Handlung“ steht dann auch der Teenagerheld des ersten Films, der nun in seine Stadt zurückkehrt, wo er so beliebt ist, wie Rinderwahn, denn Farmer und Kleinstadtbürger sind nun mal ängstlich, abergläubisch, kleingeistig und reaktionär. Obwohl jeder zweite ein Kreuz schlägt, macht er mal eben ein Mädel an, dass deutlich zu alt für ihn ist, kloppt sich mit einem Fiesling und peppt den Alk-Sheriff wieder auf, als auch schon die Ballerei wieder losgeht.

Es kommt nichts Unterhaltsames rum dabei, außer den beständigen Verwandlungen des stummen Bountyhunters, der (hoho!) sich auch mal in ein Bikini-Model (in harter Lederkluft) verwandelt. Zwischendurch rollen die fressenden Killerkugeln durch die Lande und als sei das nicht platt genug, setzt die deutsche Synchro noch einen drauf und versieht die Monster mit gremlin-ähnlichen Kinderstimmen, die dann einen gequirlten Scheiß absondern, der überhaupt nicht zu den Bildern passt.
Erst im Finale geht’s etwas zur Sache als sich die Critters zur monströsen Ferrero-Rocher-Kugel vereinigen und alles plattmachen, aber das täuscht uns nicht, dass es sich um biederste Direct-to-Video-Ware handelt, die höchstens im Original etwas ländlichen Kuhdungcharme hatte.
Könnte mit viel Wohlwollen als Bauernsatire verstanden werden, da alle Charaktere gnadenlos überzeichnet sind. (3/10)

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