Mehr Critters, mehr Chaos!
Die Critters sind zurück - bzw. waren nie wirklich weg! Und pünktlich zu Ostern (!) brechen die kugeligen Killer aus dem All aus ihren Eiern, terrorisieren erneut eine US-Kleinstadt des mittleren Westens und werden von den bekannten Bounty Huntern from Space gejagt...
Da kugelt's dich dahin!
"Critters 2" behält sich den 80s-Cheese-Charme-Faktor und eine gewisse dreckige Rebelligkeit seines Vorgängers und liefert routiniert als Sequel mehr von nahezu allem. Das Ostersetting ist ein Treffer. Der "Critters-Ball" ist Kult und wohl das erste Bild überhaupt an das man denkt, wenn es um die Critters geht. Es gibt mehr Gore, mehr Critters, mehr Augenzwinkern, mehr Variation, mehr Feiertagsstimmung, mehr Selbstbewusstsein, mehr Tempo, mehr Zähne und mehr Opfer. Und ja, auch mehr Boobies. Juhu! Da kann man als Mann und Monsterfan gar nicht meckern. Das ist noch durchgängig auf echt solidem Niveau und nicht ausschließlich trashig wie die Teile danach. Ganz ernsthaft eine gute Zeit.
Fazit: Mick Garris macht mit der "Critters"-Fortsetzung fast alles richtig, er dreht die Chose auf 12 und liefert mehr von allem, was man sehen will. Teils viel mehr. Der Überraschungseffekt, die Originalität und etwas Gemütlichkeit sind vielleicht weg. Trotzdem richtig cool, kurzweilig, saftig für Monsterfreaks!