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Fünf kleine Mädchen warten in der Schule auf ihren Klassenkameraden Milo. Er hat versprochen ihnen zu beweisen, dass er ein Doktor ist und möchte sie ihm gegenzug „nur“ untersuchen. Bei ihm angekommen zeigt er den Mädels erst mal einen Schrank mit eingemachten Embryonen, die eigentlich seinem Vater gehören. Dank des beweiskräftigen Materials darf Milo gleich mit der ersten Untersuchung anfange. Doch statt eines schönen Doktorspielchens greift Milo zum Skalpell.
16 Jahre später. Claire kommt in ihre Geburtstadt zurück um der Hochzeit einer alten Freundin bei zu wohnen. Dort angekommen muss sie jedoch feststellen, dass ihre Freundin bei einem Autounfall ums Leben gekommen ist. Sofort werden alte Erinnerungen wach, denn Claire und ihre Freundinnen gehörten alle zu den Opfern Milos. Trotz ihrer Trauer und Angst beschließt sie jedoch in ihrer Heimatstadt zu bleiben und den frei gewordenen Lehrer Job anzunehmen. Schon bald beginnen sich die merkwürdigen Vorfälle zu häufen und es scheint, als sei Milo zurück gekehrt um seine blutige Rache zu vollziehen. Was weiß sein Vater, der angesehene Arzt dessen ruf nach dem Vorfall vor 16 Jahren zerstört ist?
Was soll man dazu noch sagen? Milo ist mal wieder ein filmischer Tiefpunkt sondergleichen. Was als erstes (nämlich beim Vorspann) besonders Auffält ist der nervige Soundtrack, der nur aus vier Tönen zu bestehen scheint und sich dauernt widerholt (und dann auch noch schlecht und vollkommen ohne Taktgefühl auf dem Klavier gespielt). Der einzige Pluspunkt ist die wirklich hübsche Hauptdarstellerin, die aber auch nicht den Film retten kann. Der Rest ist einfach nur langweilig und ziemlich lächerlich (vor allem wenn Milo, der nebenbei bemerkt nach 16 Jahren immer noch als kleiner Junge rumläuft, auf die Erwachsenen losgeht und u.a. einen Mann k.o. schlägt). Auch wird vieles im unklaren gelassen, z.B. die Geburt von Milo, die nicht wie auf dem Covertext der holländischen DVD aufgeklärt wird, sondern nur vage Andeutungen und Grundlage für eine blöde Geschichte liefert. Dies sieht jedoch als Einfallslosigkeit der Drehbuchautoren aus. Zu guter letzt geben die restlichen Schauspieler dem Film mit ihrer schlechten und hölzernen Darstellung den Rest.
Fazit: Hütet euch nicht vor Milo, hütet euch vor dem Film!

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