Tri tra trallala - Kasperle ist wieder da! Seid ihr auch alle da? Wenn nicht ist es auch nicht schlimm, denn heute erzähle ich euch eh nur die Geschichte von "Critters 3 - Die Kuschelkiller kommen". Ja ihr habt richtig gehört: Kuschelkiller. Wohl deshalb, weil die Story wohl mit kuscheligen süßen Darstellern verziert wurde, die ihren Text gut gelernt haben, auch wenn dieser in den meisten Fällen überhaupt keinen Sinn ergibt. Aber wenigstens können die Kids super süß in die Kamera grinsen. Da nützt auch ein auf der Hülle umworbener Leonardo Di Caprio nichts, auch wenn er seine Rolle (als Kind!) noch am überzeugendsten spielt.
Trotz der äußerst belanglosen Geschichte ist der Streifen trotzdem nichts für die ganz Kleinen, denn da sind ja noch die Killer oder auch "Critters", die dieses Mal die Bewohner eines Hauses zum Fressen gern haben. Allerdings dürften hier nur noch die ganz großen Fans der ersten beiden Teile dem Film etwas abgewinnen können. Denn weder die spannende Atmosphäre aus Teil 1 oder wenigstens der Humor aus Teil 2 lassen sich hier wieder finden. Dafür gibts noch einmal neu gedrehte Szenen eines Fressgelages in der Küche oder ein paar abgeschossene Giftstachel, auf innovative Ideen wartet man jedoch vergeblich. Da werde ich doch gleich mal zur Strafe mit meiner Keule auf die Viecher draufkloppen, das Krokodil aus meiner Puppenkiste hat heute nämlich frei.
Obwohl der Film nur eine Laufzeit von 81 Minuten hat, langweilt man sich die meiste Zeit. Für eine Kurzgeschichte, zum Beispiel in "Tales From The Crypt", hätte es vielleicht noch gereicht. Der Abspann ist dieses Mal mit einer Vorschau auf den vierten Teil gekoppelt, ob man allerdings nach diesem Film noch Mut auf einen weiteren Streifen hat sei einmal dahingestellt.
Vorhang zu und zweimal klatschen reicht