Review

Es ist ein Witz, was sich die Produzenten da wieder geleistet haben. Das hohe Budget merkt man dem Film überhaupt nicht an. Vermutlich ist man davon ausgegangen, dass der Selbstläufer Harry Potter auch dann Geld einspielt, wenn der Film nicht gut ist; man hat also versucht aus "Scheiße Gold zu machen".
Aber mal von vorne: Der Anfang und der Mittelteil des Films sind langweilig, eintönig und höhepunktslos. Man versucht Spannung zu erzeugen, aber weder die Unterdrückung durch die Ministeriums-Mitarbeiterein Dolores Umbridge, noch die Machenschaften Voldomorts können Spannung erzeugen. Am Ende gibt es dann eine Schlacht und der Film kommt ansatzweise ins Rollen, weswegen der Zuschauer hofft, dass der Film doch noch unterhaltsam werden könnte. Die Action-Sequenzen, wenn man diese überhaupt so nennen darf, dauern gerade mal 3 Minunten an. Der lächerliche Versuch durch das Verhalten Voldomorts und Malfoys doch noch mal Spannung aufzubauen, scheitert kläglich. Auch die Versuche, ein paar Lacher in den Film zu bringen sind erbärmlich und unlustig.
Der Charakter Dolores Umbridge, der neu ins Spiel kommt ist ein wandelndes Klischee und deshalb berechenbar und langweilig.
Die schauspielerischen Leistungen der Jugendlichen sind solide, aber nicht besonders gut. Am besten sind Gary Oldman und Alan Rickman. Umbridge wird ebenfalls sehr gut verkörpert, sie schafft es die Wut des Publikums auf sich zu lenken.
Zusammenfassend ist Harry Potter und der Orden des Phoenix der neue Tiefpunkt der Reihe, da er langweilig ist und weder Humor noch Action-Sequenzen bieten kann.

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