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Spider-Man 3 … Gleich mal zu beginn. Ein wirklich lohnenswerter Film, den man, wenn man die Vorgänger mochte, sich unbedingt anschauen sollte.

Aber fangen wir vorne an. Wie bei dem Vorgänger werden die Geschehnisse aus Teil 1 und Teil 2 schön animiert im Vorspann mit kurzen Sequenzen bzw. Bildern gezeigt. Diese sind zwar kein Ersatz dafür, falls man die vorherigen Teile nicht kennt, jedoch rufen sie die wichtigsten Informationen, welche man vielleicht schon vergessen hat, wieder ins Gedächtnis.

Der Anfang des Films mag manchen, mir auch ein klitze kleines bisschen, zu lange dauern. Nach dem actionreichen Vorspann geht es sanft weiter und die Vorgesichte wird erzählt, damit man später die Geschehnisse im Film alle verstehen kann. Im Mittelpunkt hierbei Mary-Jane und Peter.

Da ich keine Uhr dabeihatte, kann ich nicht mehr genau sagen, wie lange diese Vorgeschichte dauerte, aber in Wahrheit wohl etwas kürzer, als sie sich anfühlt.
Aber nach dieser Einleitung wird man schnell wieder in die brutale Realität von Spider-Man zurückgerufen und ein erbitterter Kampf, bei dem Menschen mit einem empfindlichen Magen schon mal schlecht werden kann, da die Kameraführung doch sehr hektisch ist, kämpft Peter gegen seinen alten Freund Harry, welcher nach dem Kampf das Gedächtnis verliert und vergisst, was er Spider-Man (Peter) vorwürft. Somit wäre einer, der insgesamt 3 Gegnern (vorübergehend) erstmal ausgeschaltet.

Ich möchte jetzt nicht zu sehr ins Detail gehen, da ich mir denke, die die den Film gesehen haben, wissen, was alles Passiert ist, und die die ihn noch nicht gesehen haben, möchten nicht alles erfahren.

Was man jedoch auf jeden Fall sagen kann, ist, dass nach dem Liebesfilm-Einstieg und dem Actionfilm-Übergang es nun wieder einen Wechsel des Genres gibt. Und zwar zur Komödie. Sehr gekonnt und überhaupt nicht störend liefert Tobey Maguire einen sehr lustigen, arroganten Spider-Man ab, der nach der Besitzname durch das „Schwarzen Gift“ vor Arroganz nur so sprüht. Zudem liefert Peters Chef wieder einige witzige Szenen zum Lachen ab. Im Kino hörte man gegen Mitte des Films viele lachen, und das zu Recht. Es lockert den Film ungemein auf, und passt Perfekt in die Handlung.

Durchstreift der Film danach noch ein paar mal wechselnd die Handlungen eines Liebes- oder Actionsfilms, bzw. einer Komödie, beleibt der Film doch zum Ende hin beim Genre Action.

Und zum Ende … Achtung Spoiler …



Was viele meinen, Ihnen würde zum Ende hin die Hochzeit fehlen. Das empfinde ich ganz und gar nicht so. Eine Hochzeit am Ende fände ich eher schlechter. Das würde zu kitschig wirken. Und zudem kann sich ja jeder selber ausmahlen, was mit den beiden Passiert. Und wenn sich die Gerüchte mal verhärtet haben, dass Maguire und Dunst beide in Teil 4 mitspielen, wird man es ja auch selber sehen können.

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