Review

Spider-Man ist „back in town“!

Dynamischer, actiongeladener aber auch romantischer und deswegen auch problematischer konstruiert sich der Plot um den beliebten Spinnenmann!

„Spider-Man 3“

Zur Story:

Bei Peter Parker (Tobey Maguire) ist eigentlich gerade so richtig alles im Lot! Er möchte seiner liebsten Mary Jane (Kirsten Dunst) einen Heiratsantrag machen, zudem ist er Jahrgangsbester an der Uni und zu guter letzt liegt ganz New York seinem Alterego zu Füßen!
Doch wenn das die ganze Geschichte wäre, dann hätten die Zuschauer ja wenig Unterhaltung, denn „Spidey“ wird ja erst interessant, wenn er scheinbar unlösbare Probleme, zu lösen weiß...
So kommt es natürlich auch zu herben Problemen:
1. Peter bekommt Photographenkonkurrenz.
2. Spidey wird von einer extraterrestrischen schwarzen Masse, als Wirt missbraucht, die ihm nicht nur mehr Stärke, sondern auch negative Charakterzüge beschert.
3. Mary Jane macht Stress.
4. Und der Sandmann sorgt für schlaflose Nächte in New York
Das wären so ein paar Problemchen, neben anderen, die unser Spider-Man hoffentlich lösen wird...


Inszenatorisch kann man dem dritten Teil über das Leben des Spinnenmannes wirklich nichts vorwerfen! Sam Raimi toppt tricktechnisch die Vorgänger mühelos. Besonders der Böse Spidey weiß zu überzeugen. Leider kommt er zu kurz im Film und man hätte sich getrost ein wenig von Peter Parkers Frauengeplenkel sparen können, um dem dunklen Spider-Man mehr Handlungsraum geben zu können.
Wahrlich kommt ein wenig langweile bei den ganzen Frauengeschichten auf, da hätte Raimi statt 140, 120min. draus machen sollen und dann wäre der Film absolut Top gewesen. Aber gut, das ist wirklich Geschmackssache.
Alles in Allem kann „Spider-Man 3“ durchaus unterhalten und Überzeugen. Die Akteursqualitäten sind durchweg O.K., wobei Dunst einem ab und zu schon auf den Wecker fällt mit ihrer klischeehaften Jammerei. Maguire, bis auf die Heulszene, spielt einfach hervorragend und macht als böser und exzentrischer Peter Parker einfach nur richtig Spaß!
Zu der Effektvisualisierung und deren Umsetzung ist zu sagen, dass alles Top inszeniert wurde (wie gewohnt). Dies ist auch die maßgebliche Stärke der Spider-Man Reihe.


Fazit:
Ambivalenter geht’s wohl nicht Herr Raimi?!
Einerseits auf die Herzschmerzschiene kommen und die Tränendrüse aktivieren, aber dann Action bis zum Herzstillstand...
Trotz der aufgezählten Störfaktoren in „Spider-Man 3“ muss ich das Gesamtbild als positiv betrachten! Und in Anbetracht der Tatsache, dass Nachfolgeteile eines erfolgreichen Films zum Großteil ein wenig kränkeln, muss ich sagen, dass bei „Spider-Man 3“ dies nur geringfügig der Fall ist.
Das Gesamtbild ist stimmig und deswegen gebe ich, auch wenn mich ein paar Sachen störten noch 7 Punkte.
Wenn eine um 20 Minuten Frauenproblemchen gecuttete Version rauskommt, dann gebe ich auf jeden Fall mehr!

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