Review

Nach " Marked for Death " der nächste Actionkracher von Regisseur Dwight H. Little, zwar mit einem recht geringen Budget gedreht, doch dies sieht man dem Film zu keiner Zeit an und für eine deutsche Kinosauswertung hat es auch gereicht. Doch wie es bei richtig harten Actionfilmen in Deutschland nun mal ist, so hat es auch " Rapid Fire " mit einer Indizierung erwischt.
Wirklich schade, dass Brandon Lee durch einen angeblichen Unfall starb ( bei The Crow ), denn ich denke er hätte uns Actionfans noch mit weiteren Krachern, wie Diesen beschenkt.
Story:
Der Student Jake Lo ( Brandon Lee ) beobachtet wie der Drogenboss Antonio Serrano ( Nick Mancuso ) einen Widersacher aus dem Weg räumt. Serrano kann keine Zeugen brauchen und setzt alles daran Jake aus dem Weg räumen zu lassen. Zudem bekriegt sich Serrano gerade mit Drogenlieferant Tao ( Tzi Ma ). Nun gerät Jake zwischen die Fronten und nur der Cop Mace Ryan ( Powers Boothe ) nimmt sich seiner an. Zusammen wollen sie den Drogenbaronen den Kampf ansagen.

Bei der Story muss man Abstriche machen, denn sie ist nicht sonderlich originell, oder gar innovativ. Aber als solide kann man sie bezeichnen, ausreichend um viele harte Actionszenen aneinander zu reihen. Und die Umsetzung ist dermaßen rasant geworden, dass das kleine Storymanko gut ausgebügelt wird.
Denn auf die Action kommt es an und Brandon Lee darf hier wirklich ordentlich austeilen. Hauptaugenmerkliegt auf den vielen Fights, welche top choreographiert sind und ziemlich hart. Lee darf hier Dutzenden von Gegnern die Kauleisten polieren, im besten Martial Arts Stil. Ich hatte meine helle Freude daran. Damit es nicht zu eintönig wird gibt es ein paar Shootouts, stets mit sehr blutigen Einschüssen und eine Verfolgungsjagd, aber die Fights dominieren den Film eindeutig, was auch gut so ist. Dazu ist die Action gut im Film verteilt, so dass keine Durststrecken entstehen und die Spannung sich auf solidem Niveau halten kann. Nichts desto trotz bleibt der Plot recht vorhersehbar, aber wen interessiert das schon bei der brillanten Action.
Der Score ist richtig fetzig und präsentiert während des Films auch ganze Songs, zusammengestellt von Christopher Young. Erinnert stark an die 80er Jahre Filme, woran dieser Actioner eindeutig angelehnt ist.
Brandon Lee schlägt sich wahrlich wacker und zeigt uns die ganze Palette seines Könnens, das Schauspielern muss er noch ein bisschen üben. Anders Powers Boothe, welcher seine Rolle als alternder Cop wie aus dem FF verkörpert. Auch bei den Bösewichten hat man eine gute Wahl getroffen, denn Nick Mancuso als richtig fieser Serrano ist klasse und auch Tzi Ma als Tao verdient Anerkennung. Stuntman Aki Aleong darf sich einen tollen Fight mit Brandon Lee leisten. Für so einen Actioner sind die Darsteller auf sehr hohem Niveau.

Fazit:
Solide Story, harte Action und wirklich überzeugende Darsteller. Ein richtiger Kracher, der vor allem Fights vom Feinsten bietet, da kann man die Klischees und paar Mankos gerne übersehen. Die Umsetzung könnte rasanter nicht sein, bleibt aber vorhersehbar.
Für Actionfans trotzdem ein absolutes Muss !

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