Das fünfte Element war immer weit entfernt von meinen Lieblingsfilmen, was natürlich persönlicher Geschmack ist. Objektiv haben wurde hier ein großartiges Werk geschaffen, bei dem viele besondere Puzzleteile ein exklusives großes Ganzes ergeben. Die Jean Paul Gaultier Kostüme, die Riege der spezifischen Darsteller, die fantasievolle Zukunftsvision, die unterschwelligen, aber doch offensichtlichen Comedy-Elemente. Hier treffen Millionen Ideen auf Millionen von Dollar, mit dem Ergebnis eines, um zu untertreiben, völlig durchgeknallten Leinwand-Erlebnisses. Willis, Oldman, Tucker, Hollywood-Stars. Ein Hollywood-Film? Mitnichten! Trotz zahlreicher Referenzen an Science-Fiction-Klassiker bleibt dieser bunte Schmelztiegel absolut eigenständig.
Die Papiervorlage verfasste Besson schon in den 70ern, teilte sie aufgrund seiner Komplexität in zwei Teile. Der Film komprimiert zwar den ganzen Stoff, aber es gab auch immer wieder Anstöße zu einer Fortsetzung. Trotz großen finanziellen Erfolgs folgte jedoch keine, mittlerweile muss man hoffen, dass das so bleibt.