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Ein stadtbekannter Frauenmörder, dem aber nie etwas nachgewiesen werden konnte, kehrt nach Jahren in den USA in seine Heimat Hongkong zurück. Sofort heften sich die Polizei und ein beherzter Reporter (Anthony Wong) an seine Fersen, doch ohne Beweise stehen auch sie im Regen.
Dem psychisch kranken Killer juckt es allerdings schon bald wieder in den Fingern…

A LAMB IN DESPAIR – zwar offiziell mit dem CAT III-Siegel gebrandmarkt, sollte allerdings lieber nicht mit Sicko-Größen wie „The Untold Story“ oder „Ebola Syndrome“ verglichen werden. Bei LAMB handelt es sich nämlich um einen Thriller, einen ziemlich lauen nebenbei bemerkt, der weder mit übermäßig Sex, noch Gore ausgestattet ist.
Das höchste der Gefühle in Sachen Gewalt ist ein mit roter Soße besudeltes Messer. Insgesamt wird hier also ungefähr so viel Lebenssaft vergossen, wie in einen Fingerhut passt.
Übermäßig krank fällt der Streifen auch nicht aus: Der Killer - eine hühnerbrüstige Brillenschlange mit pinker Ego-Perspektive bei psychischen Krisen – hält sich zwar ab Mitte des Films ein nacktes Mädchen als Haustier, welches er dann und wann auch gern als Trommel missbraucht, ansonsten bleibt der Sicko-Pegel aber eher auf FSK 16-Niveau.
Morde gibt es überhaupt keine herausragenden, die Spannung ist so gering, dass man bestimmt keinen Schlag bekäme, würde man die Finger in den DVD-Player stecken, die Darsteller sind auch nicht grad die besten…, trotz Anthony Wong also alles andere als der Bringer.

Fazit daher:
So sick wie Ferris, wenn er blau macht. Muss man echt nicht gesehen haben…

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