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Ich werde in diesem Leben kein Freund mehr von diesem ultra-exzentrischen, absolut überbewerteten Takashi Miike. Seine Verfilmung eines mir unbekannten Yakuza-Gangster-Games für die PS2 scheint einigermaßen akkurat zu sein mit all den Schlägereien, Schießereien und den bunten Räumlichkeiten. Eine gute und vor allem sehenswerte Computerspielumsetzung ist aber auch das hier nicht. Vor allem verliert sich der konfuse Plot in zu vielen Nebenhandlungen, die scheinbar Side Quests aus der Vorlage nachempfunden wurden. Dadurch passiert wieder einmal lange Zeit sehr wenig und gegen Ende alles auf einmal. Pacing geht anders. Und Miikes Liebe zu Baseball teile ich auch nicht. Überhaupt ist LIKE A DRAGON insgesamt äußerst zahm und zurückhaltend für Miikes Verhältnisse. Schlussendlich kann ich sagen, dass ich diesen Miike-Streifen nicht gehasst habe, doch er ließ mich weitgehend kalt.

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