Review

In all seinem faschistischen Glanz kann man nun auch diesen italienischen Superknaller der Polizottis wieder sehen. So wenig innovativ die Struktur dieser Filme auch war, sie sind das Ansehen doch immer noch wert. Klar, gleiche Handlung wie die anderen, sogar meistens die selben Darsteller, aber was für welche! Dies ist ein Paradestück dieses Genres mit Merli gegen Millian, die Götter hatten einen guten Tag und das Drehbuch muss von einer ganz dunklen Wolke herab gekullert sein!
Derbheiten nicht zu knapp, so manch links angehauchtes Stück Abschaum muss der eiserne Bulle laufen lassen, um später die Überreste ihrer Taten von den gnadenlosen Strassen Roms zu kratzen. Man weiss als Zuschauer nur, dass es am Ende der eiserne ist, der sich ob der Niedertracht der Welt doch ein Siegerlächeln verkneifen wird...
Technisch ist der Film ein Zuckerstück, einzige Enttäuschung sind die teilweise aus anderen Filmen Lenzis eingeschnittenen Verfolgungsjagden. Obwohl der Film nicht in das Splattergenre greift, wie es zum Beispiel die "Gory News" vor kurzem mit einer etwas übermütigen Bewertung angedeutet hatten, so sind es doch die Garstigkeiten, die den Film so liebenswert machen, ob es nun die Andeutung einer Ast-Vergewaltigung oder das Fressen und Wieder-Ausscheiden einer Pistolenkugel sind, die Leichtigkeit deren Inszenierung ist das Entscheidende!
Die Welt ist schlecht, und solche Dinge passieren eben...
Fazit: Vivo Polizioteschi, vivo Umberto Lenzi, vivo Commissario Ferro!

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