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Fluch der Karibik war ja damals ein Filmchen, dass ein enormes Publikum begeistern konnte. Zugegeben der Film war nicht schlecht, aber doch kein Burner. Nettes Popkornkinohalt. Aus Fluch der Karibik folgte dann eine Fortsetzung die mindestens genauso unterhaltsam war. Gut die Story war aus den Fingern gesogen, aber das war egal.
Mit Fluch der Karibik 3 folgte nun aber eine weitere Fortsetzung, deren Story noch mehr aus den haaren herbeigezogen ist und so verzwickt wurde, dass der Kinozuschauer auf lang oder kurz nicht mehr so ganz folgen konnte.
Die Effekte wurden noch etwas unglaubwürdiger verschachtelt und noch üppiger in dem Film eingebracht. Der überlange Showdown war für mich also ein Highlight der Langeweile.
Der nächste Kritikpunkt ist die lange Laufzeit. Man hätte den Film theoretisch in 140 min verpacken können, aber der Film wurde auf fast drei Stunden konzipiert. Ja schlagt mich bitte, wenn ich frage wieso? In dem Film wird viel geredet ( ein Markenzeichen der Fluch der Karibik Reihe). Aber warum zum Teufel müssen Szenen enthalten sein, in der mitten in einer Schlacht
geheiratet wird. Es gibt etliche Dialog Szenen, die man sich sparen hätte
können.

Nächster Kritikpunkt. Der Film braucht ein wenig bis er in Fahrt kommt. Ohne Jack Sparrow ist Fluch der Karibik leider nur ein beliebiger Piratenfilm. Johnny Depp rettet den Film ab ca. der 20 min mit seinem Auftauchen.
Was den Humor angeht muss ich sagen, dass er immer noch Flair hat, aber der Film eine wesentlich niedrigere Gagdichte aufweist. So kann es auch dass ein oder andere mal vorkommen, dass der Zuschauer einfach nur
gelangweilt dem Treiben folgt.
Zu gute halten kann man dem Film die schönen Sets und
Landschaftsaufnahmen.
Fazit: Gerade noch 5 von 10 Punkten.

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