"Am Ende der Welt" steht als Sukontext für "Das Ende der Ideen"!? Teil 2 endete offen und Teil 3 sollte nun schlussendlich den Ring schließen. Was bei "HDR" klappte, ging hier aber in die Hose. Der Film ist zu lang, verwirrend und mit Figuren überfüllt, denen das Finale der Trilogie nicht wirklich gerecht wird. Einige Figuren werden recht unspektakulär aus der Handlung gekickt. Die Macher merkten wohl, das einige Figuren überflüssig geworden sind und anstatt diese schon im letzten Teil aus der Handlung, einem Bollwerk aus unendlichen Blödsinn, zu schmeißen, müht sich der Film erstmal ab, diese schnell abzufrühstücken. Teil 3 ist zugleich Fluch und Segen für eine Franchise. Denn hier stößt die Fantasie der Autoren an ihre Grenzen und damit der Film noch länger wird (satte 18) haben die Macher diesmal einige unnötige Figuren eingeführt, vor allem Sao Feng, grandios verkörpert von Bloodshed - Ikone Chow Yun Fat, die leider kaum und daher unnötig nix zur Handlung dabeiträgt. Eh man sich versieht, stirbt sein Charakter dämmlicher Weise nach einer Stunde. Ebenso wurde mit Jonathan Pryce verkörpert, der genauso sinnlos aus der Story herausgekickt wurde. "Am Ende der Welt" versaut die gute, wenn auch ausgeluschte Storyline und ist eine noch schlechtere Fortsetzung als es jemals "Matrix Revolutions" war. Wieder einmal dominieren Dialoge und die ach so tolle Action hat man sich, bis kleinere Ausnahmen für das Ende aufgespart. Auch wenn der Film wieder viele Millionen eingespielt hatte, sollte man im Angesicht der geschlossenen Endes, nicht an eine weitere Fortsetzung zu denken.