Review

Film gesehen innerhalb das Fantasy Filmfestes 2000

Eine transsexuelle Tänzerin mit seherischen Fähigkeiten, ein ständig betrunkener Spielsüchtiger mitten im Sorgerechtsstreit, seine Frau, die ihn um seine Ansprüche bringen will, ihr Gehilfe, ein perverser Psychiater, der Patienten unter Hypnose mißbraucht, ein fieser Nachtclubbesitzer, sein harter, aber fairer Türsteher und zwei gefährliche Kriminelle, die das Gleichgewicht zwischen diesen Personen im ungünstigsten Moment zusätzlich verkomplizieren, sind die Protagonisten dieses düsteren, aber charmanten Dramas. Eine während des Betrachtens sehr merkwürdig erscheinende Schnittechnik, durch deren Einsatz rückblickend das ganze Geschehen erst sinngebend zusammengefügt werden konnte, runden dieses fast schon poetische Werk ab, das wie Tarantinos „Reservoir Dogs“ auf mehreren Ebenen spielt, diese aber sogar noch geschickter zusammenfügt. Dieser Film war sicherlich das Highlight des diesjährigen Festivals, was besonders überraschte, da nach dem letzten Film des Regisseurs, dem unsäglichen „The Ugly“, wohl kaum jemand ein solches Meisterwerk erwartet hätte.

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