InhaltIn Spanien findet ein wichtiges Gipfeltreffen der Nationen statt. Dazu wird auch der Präsident der vereinigten Staaten eingeladen. Natürlich herrscht für die Bodyguards diesbezüglich Alarmstufe rot. Jedoch verkennen sie den wahren ernst der Lage. Als der Präsident zur Rede ansetzen will, wird auf ihn geschossen. Panik bricht unter den tausend Gästen aus und das Geschrei am Platz ist groß. Doch damit nicht genug. Es folgt eine Explosion, die noch weitere Opfer fordert. Doch haben acht Menschen genug gesehen um den wahren Täter zu überführen? KritikFür viele, die einen einfach strukturierten Film lieben, wird sich dieser als endloses Déjà vù entwickeln. Dazu würde die Grundidee und das Konzept dieses Films aber unglaublich ungerecht behandelt. Denn gerade in der Vorhergehensweise beim Filmablauf liegt das Interessante. Nachdem wir als Zuschauer zu Beginn sehen, wie das ganze Attentat vom Fernsehen aufgezeichnet wird verlassen wir diese Perspektive auf einem absoluten Höhepunkt und schauen uns das Szenario nochmals aus einem anderen Blickwinkel an. Besonders gut sind auch hier die Charaktere gezeichnet. Während die Fernsehproduzentin absolut skrupellos ist und nur ihre Story sieht, ruft sie auch in Schockmomenten „Halt drauf!“ oder platziert die Kamera am Ort des Geschehens. Das ist durchaus realistisch, aber auch schockierend, wie abgestumpft man doch sein kann. Des Weiteren werden die losen Puzzleteile am Ende zusammen gefügt und es folgt eine Auflösung die Filmefans zwar schon früher bewusst werden könnte, doch manches Mal durchaus schockiert. Natürlich wird der Präsident in diesem Film wieder als heiliger Samariter dargestellt, der nur das Beste für die Menschheit will und gerade ein Spruch der Gegenseite bleibt einem dabei im Gedächtnis „Das schöne an der amerikanischen Arroganz ist, dass sie sich keine Welt vorstellen können, in der sie nicht gewinnen.“ FazitFaszinierender Politthriller mit schockierender Realitätsnähe