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In Spanien findet in der Stadt Salamanca ein internationaler Anti-Terror-Gipfel statt. Gerade als der amerikanische Präsident mit seiner Rede beginnen will, wird auf ihn geschossen und in unmittelbarer Nähe gehen mehre Bomben hoch.

Der Film zeigt diesen Anschlag danach aus sechs verschiedenen Perspektiven und fügt die Geschehnisse dadurch nach und nach zusammen.

Die verschiedenen Perspektiven sind (chronologisch): TV-Übertragungswagen von GNN, Secret-Service-Agent Thomas Barnes (Dennis Quaid), Lokalpolizist Enrique, amerikanischer Tourist Howard Lewis (Forest Whitaker), Präsident Ashton William Hurt), Attentäter (insbesondere von Javier und Suarez).

Als weitere zwei Blickwinkel dürften wahrscheinlich die Terroristin Veronica und der Secret-Service-Agent Kent Taylor gezählt haben, obschon diese keine vollständige Perspektive zugesprochen bekamen. So oder so finde ich den deutschen Titel aber irgendwie unpassend gewählt. Die Story entwickelt sich mit jeder Perspektive weiter und gibt dem Zuschauer immer tiefere Einblicke in die Geschehnisse. Besonders bei den fünft ersten Perspektiven ist dies ausgezeichnet umgesetzt worden. In der letzten Perspektive entwickelt sich der Film zunehmend zu einem gewöhnlichen Thriller und verliert an Genialität. Der Film bietet dem Zuschauer kaum eine Verschnaufpause und treibt die Handlung ausdauernd voran. Interessant ist ebenfalls die Tatsache der subjektiven Wahrnehmung. Als Zuschauer muss man seine eigene Meinung durch die verschiedenen Blickwinkel mehrmals anpassen. Die Bevölkerung wird dann ausserdem von der Presse manipuliert. Der Nachrichtensprecher erklärt am Ende, dass es sich um einen Einzeltäter handelte und dieser dabei getötet wurde. Nicht ganz glaubwürdig fand ich die Verschwörung bei den Attentätern, aber dies stört nicht allzu sehr. Interessante Filmidee welche gut und spannend umgesetzt wurde. Absolut sehenswert.

Note: 7.5 / 10

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