In naher Zukunft regiert ein totalitäres Militärregime, das von mächtigen Wirtschaftsbossen geleitet wird. Das Töchterlein eines dieser Bosse verliebt sich in einen aus der niederen Klasse. Die beiden brennen durch und heiraten heimlich. Bei ihrer Abfahrt werden sie jedoch von einem Untergebenen des Vaters gesehen, worauf dieser einen Kopfgeldjäger engagiert, der auf den Klischeenamen »Roadkill« hört. Während der Jagd werden Braut und Bräutigam getrennt, finden aber nach einigen Umwegen am Schluß (natürlich) wieder zusammen.
Die Warnung taucht bereits im Vorspann auf: Der Name Roger Corman befindet sich in den Producer-Credits. Das muß natürlich nichts schlechtes heißen, tut es aber in diesem Fall. Das Budget dieses Films dürfte kaum schwindelerregende Höhen erreicht haben. Daß sie Story in die Zukunft verlegt wurde, hat mit der Handlung rein gar nichts zu tun; sie hätte genauso gut in der Gegenwart spielen können, zumal keinerlei technische Spielereien zum Einsatz kommen (wäer auch viel zu teuer gewesen). Die Schauspieler agieren, wie die Regie, ziemlich lustlos. Auch die filmtechnische Seite zeigt sich gelangweilt. Man baut in regelmäßigen Abständen ein paar Gewaltszenen ein (die sich allerdings auch in Grenzen halten) und verlegt einen Teil des Spiels in ein Striplokal, um das Interesse des Zuschauers wenigstens ein bißchen aufflackern zu lassen. Die einzig spektakuläre Szene des Films (Roadkill drückt dem Großvater des Bräutigams die Augen aus) ist offenbar in der deutschen Fassung geschnitten.
Die Bezeichnung »Bedeutungslos« ist wie für diesen Film geschaffen.