Eine trostlose, riesig anmutende Plattenbausiedlung vor den Toren Londons. Hier wohnen die vom Leben ewig benachteiligten; Arbeitslose, Säufer, Hungerlöhner, Ausländer usw. Mittendrin auch Jamie. Der 16-jährige wohnt zusammen mit seiner allein erziehenden Mutter Sandra, einer Bardame. Nebenan Steve, zusammen mit seinem alkoholkranken und brutalen Vater sammt Hooligan Bruder. Zwei Wohnungen weiter wohnt die farbige Leah. Ein glühender Fan von Mama Cass (die dicke von "The Mamas and the Papas"). Ihre Songs geben Leah die Kraft das Elend ihrer Welt zu ertragen.
Als Steve eines Abens vom besoffenen Vater mal wieder halb Tod geprügelt wird liest Sandra das heulende Bündel Mensch von der Straße auf und bringt ihn bei sich unter. Ganz behutsam entwickelt sich zwischen Steve und Jamie eine Beziehung die in diesem Umfeld fast schon lebensgefährlich ist.
Fazit: Ein sehr warmherziger, menschlicher und einfach nur wunderschöner Film über eine "verbotene" Liebe unter extremen Bedingungen mit einem ebenfalls wunderschönen Ende. Dazu jede Menge Songs von "The Mamas and the Papas".