Die junge Chris (Dana Kimmel) möchte mit ihren Freunden Andy (Jeffrey Rogers), Debbie (Tracie Savage), Shelly (Larry Zemer), Vera (Catherine Parks) Chuck (David Katims) und Chili (Rachel Howard) ein gemütliches Wochenende am Crystal Lake verleben. Dort begegnet sie auch ihrer Jugendliebe Rick (Paul Kratka). Doch schon bald dezimiert ein Mörder die Zahl der Urlauber empfindlich. Chris erkennt in dem Killer das Monster wieder, welches sie schon vor ein paar Jahren bei ihrem letzten Aufenthalt am See attackiert hat- es ist Jason (Richard Brooker)...
Man muss es so sagen : einige der Teile 2 bis 10 der "Freitag der 13." -Reihe gehören zu den primitivsten und auch langweiligsten Slashern aller Zeiten. Dieser Teil ist mit Sicherheit einer der unterhaltsameren Teile der Serie (z.B. im Vergleich zum todlangweiligen 2. Teil !). Die Darsteller bewegen sich auf typischem "Freitag"-Niveau, aber neu ist, dass der Film in der damals sehr beliebten aber aufgrund der Kosten sehr schnell wieder aus der Mode kommenden 3D-Technik gedreht wurde. Man sollte sich aber - gerade im Heimkino auf einem Fernseher- nicht zuviel davon erwarten, wenn etwa Äpfel beim Jonglieren dem Zuschauer entgegen fliegen.
Man hat auch versucht, bei den Splattereffekten die 3D- Technik zu nutzen, um die Szenen spektakulärer zu gestalten: so wird einem Protagonisten der Kopf zusammengedrückt, bis sein Auge herausspringt und dem Zuschauer entgegenfliegt. Man hätte dies aber besser sein lassen sollen, denn gerade dieser beschriebene Effekt ist einer der schlechtesten, die ich kenne (und ich kenne viele !). Glücklicherweise sind die restlichen Splatterszenen wesentlich besser inszeniert worden. Überhaupt ist der Bodycount recht beachtlich: von Pfeil im Auge über Hand abschlagen bis Aufspiessen mit einer Heugabel ist so einiges dabei. Das ganze ist aber nicht allzu brutal, denn in typischer "Freitag"- Manier werden die blutigen Taten nicht unerträglich in die Länge gezogen, sondern hart und schnell eingesetzt (hier sollte man unbedingt die Unrated-Version anschauen). Obwohl also der Film nicht völlig harmlos ist, halte ich die Beschlagnahmung des Films für übertrieben.
Kurz noch ein Wort zu Jason selbst: mir ist bezüglich seiner Bewegungen aufgefallen, dass er im 3. Teil seine Opfer laufend verfolgt während in den späteren Teilen die Fortbewegung eher ein (wenn auch schnelles) Gehen ist.
Vorallem aber zeichnet sich der 3. Teil dadurch aus, dass Jason in der 57. Minute des Film seine Eishockeymaske bekommt, die noch heute sein Markenzeichen ist. Wie wichtig dies ist, kann man am Anfang des Films sehen, an welchem der komplette Schluss von Teil 2 gezeigt wird und Jason noch den lächerlichen Kartoffelsack auf dem Kopf trägt.
Positiv hervorheben möchte ich noch das spannende für "Freitag"-Verhältnisse ziemlich ordentlich inszenierte Ende, in welchem sich Phantasie und Realität vermischen.