Review

Endlich ist es soweit: Der Leinensack aus Teil 2 hat ausgedient und die Hockeymaske kommt das erste Mal zum Einsatz.

"Und wieder ist Freitag der 13." ist einer der besten Teile dieser Reihe. Die Effekte sind allesamt recht blutig und die einzelnen Tötungen auch sehr abwechslungreich.

Besonders amüsiert hat mich die Tatsache, dass dieser Film im 3D-Verfahren gedreht wurde und deshalb in einigen Szenen immer wieder Leute irgendwas in die Kamera halten. (Am Anfang der Typ die Stange der Wäscheleine, ein Kind den Baseballschläger usw.) Besonders lustig wirkt das, wenn man einem der Opfer, das mit einer Heugabel aufgespiesst wurde, die Konzentration darauf richtig ansieht, den Stiel direkt auf die Kamera zu richten.

Insgesamt wirklich ein empfehlenswerter Film, wenn man das Slasher-Genre mag. Hier finden auch so gut wie alle Klischees Anwendung (siehe die Regeln zum Überleben bei "Scream"): Das heisst Jason schlachtet unter anderem kiffende, sexgeile und biertrinkende Teenies, die natürlich nie eine wahre Chance zur Flucht haben.

Ausserdem ist bei diesem Teil noch zu erwähnen, dass hier wenigstens ab und zu mal richtige Spannung aufkommt - unterstützt natürlich von Harry Manfredini's Score - und auch die Camping-Atmosphäre überzeugt (mich zumindest) voll. Bei späteren Filmen der Reihe wurde ja teilweise nicht besonders auf die Spannung geachtet und auch die Atmosphäre war nicht besonders dicht. Allein schon deshalb würde ich sagen, dass Regisseur Steve Miner mit "Und wieder ist Freitag der 13." gute Arbeit geleistet hat. Also unbedingt ansehen, wenn sich die Gelegenheit dazu ergibt.

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