Review

Nach dem etwas schwächeren und unblutigeren zweiten Teil, wird hier wieder voll aufgedreht. Regiesseur Steve Miner, welcher auch im zweiten Teil auf dem Regiestuhlsaß, übernimmt auch hier wieder die Regie.

Inhalt:
Noch am selben Tag des Crystal Lake Massakers fahren ein paar Jugendliche unwissend in ein großes Haus am See, welches in der Nähe liegt. Es wird ordentlich gefeiert und Urlaub gemacht. Doch keiner ahnt dass Jason schon hier ist. Er hält sich erst im Verborgenen und beginnt die Jugendtruppe Stück für Stück zu dezimieren. Zu spät merken die Jugendlichen den Killer und werden bis auf ein Mädchen grausam abgeschlachtet.

Der zweite Teil war nicht schlecht, aber insgesamt etwas schwach. Hier versucht Steve Miner das wieder auszubügeln und schafft dies perfekt. Die Story ist genau dieselbe wie in Teil 2. Ein paar 0/8 15 Jugendliche, welche nur Liebe, Kiffen und Saufen im Kopf haben, werden von Jason in die Mangel genommen. Aber ich als Slasherfan kann mir so etwas immer wieder anschauen, vor allem wenn es so rasant inszeniert ist wie hier. Steve Miner hat viel Erfahrungen im Horrorgenre, was man sichtlich merkt. Natürlich werden die Klischees auch hier getürmt, aber trotzdem ist der Film spannend und kann ein paar gute Schocks zu Tage fördern. Natürlich gibt es auch hier wieder einige kleine Längen, welche nicht Slasherfans stören könnten, aber der hübsche 80er Jahre Filmstil kann das wieder wett machen.

Die Dialoge sind stets billig und es geht meistens nur um das Eine, trotzdem bekommt man ein paar nette Einfälle geboten und auch ein bisschen Humor. Kurz gesagt, der Film hat alles was ein Slasher braucht. Vor allem die Morde sind diesmal sehr blutig und realistisch gemacht. Jason geht wieder sehr kreativ zu Werke. Ob mit einer Mistgabel, Harpune, Machete oder Schürhaken, es werden allerlei Instrumente zum Morden benutzt. Das Ganze geht sehr blutig von Statten und hier hat das R-Rating nicht so arg zugeschlagen, was bedeutet, man sieht hier noch richtig viel. Also Gorefans kommen hier voll auf ihre Kosten.

Die Kulisse ist wie immer ein großes Haus im Wald, welches am See liegt. Sehr dunkel, gruselig in Szene gesetzt und unterlegt von den perfekten Sounds von Harry Manfredini. Vor allem die Titelmusik ist diesmal eine ganz Andere und klingt richtig gut. Ist mal eine schöne Abwechslung. Überhaupt hat man bei der Inszenierung mal wieder tolle Arbeit geleistet.

Darstellermäßig bekommt man das Übliche geboten. Sehr klischeebeladene Figuren, welche ihre Sache zum Teil glaubwürdig machen, aber auch manchmal etwas nervig. Für Slasherfans zufriedenstellend. Als Jason agiert hier noch Richard Brooker. Jason ist hier auch noch ein Mensch, der aber auch verdammt viel aushält, aber er ist hier noch nicht unsterblich wie dann in den späteren Sequels. Er sieht hier noch nicht ganz so stämmig und kräftig aus, wie später Kane Hodder. Trotzdem sieht sein verunstaltetes Gesicht sehr gruselig aus.

Fazit:
Freitag der 13. zum Dritten. Viele Morde, sehr kreativ, blutig und realistisch in Szene gesetzt. Auch insgesamt ziemlich spannend und rasant inszeniert. Slasherwürdige Darsteller, perfekte Atmo und ein genialer Score.

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