Review

Irgendwie fällt es mir gar nicht so leicht zum dritten Teil der „Freitag der 13.“ – Reihe etwas zu sagen. Es gibt so gut wie nix neues. Zum ersten Mal scheint Jason am Ende des Streifens doch glatt so gut wie Tod zu sein. Dass dies ja wiederum nicht so ist haben ja lediglich die (mind.) acht Fortsetzungen gezeigt.

Weiterentwickelt hat sich die Reihe mit diesem Teil allemal – im Endeffekt ist es sogar eine der mit Sicherheit besseren geworden. Jason zeigt sich im metzeln doch wesentlich einfallsreicher und fällt auch nicht mehr beim kleinsten Windstoß durch die Gegend. Die Art und Weise wie er einen nach dem anderen hinrichtet, ist von durchaus gut bis mal so richtig ekelhaft anzusehen – insbesondere trifft dies aus meiner Sicht auf den Handstand – Typen zu – ist doch mal richtig eklig geworden und somit rundum gelungen.

An den Leistungen der Darsteller hat sich nicht viel verändert, wenn dann jedoch auch zum Positiven hin. Es ist zumindest erkennbar dass es sich dabei nicht um total Amateure handelt. Jason sticht dabei jedoch richtig heraus – irgendwie Fit wie ein Turnschuh und auch noch schnell wie der Blitz.

Die Effekte gehen für damalige Verhältnisse auch soweit in Ordnung. Jedoch hätte man doch auch die Szene mit den hüpfenden Augen cutten können, denn die ist ja nun wirklich der Brüller im negativen Sinne. Unterirdisch schlecht dargestellt und eigentlich nur Lachhaft. Der Rest ist gut bis sehr gut geworden.

An was der Film in meinen Augen jedoch leidet ist die komplette erste Hälfte. Irgendwie dauert es hierbei doch extrem lange bis der Streifen mal in die Gänge kommt bzw. Jason überhaupt mal richtig in Erscheinung tritt. Sollte man bis dahin nicht eingeschlafen sein, so darf man sich auch getrost auf einen richtig guten zweiten Teil freuen. Und ja, auch die typische und wohl zum Kult avancierte Jason – Maske taucht das erste Mal auf. 

Spannungsmäßig liegt Teil 3 meines Erachtens mit seinem unmittelbaren Vorgänger auf einer Wellenlänge. Teil 1 laß ich mal außen vor, denn der ist wirklich aus jeglichem Gesichtspunkt unterirdisch. Wer natürlich eine wirkliche Story erwartet ist ohnehin Fehl am Platz – gibt´s nicht und wird´s bei ´nem Jason- Streifen wohl auch nie geben. Erwartet aber doch auch keiner, oder?

Im Endeffekt bietet sich dem Betrachter mit „Und wieder ist Freitag der 13.“ überhaupt nichts neues. Ein Camp voller Jugendlicher und Jason tut das was er am besten und wohl als einziges kann – alle niederzumetzeln. Lediglich die doch etwas härter und blutiger gewordene Gangart sowie ein wesentlicher frischer wirkender Jason heben diesen dritten etwas von seinen Vorgängern ab.

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