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Die Meute konnte einfach nicht genug kriegen von Jason Voorhees. Mittlerweile stand schon der dritte Teil ins Haus und da sich ein D immer gut hinter einer 3 macht, wurde der Film einfach „Friday The 13th Part III - 3D“ getauft und entsprechend in 3D gedreht. In Deutschland spendierte man ihm den Titel „Und wieder ist Freitag der 13.“.

Wieder folgen wir einigen jungen Leuten an den Crystal Lake, die wieder viel Spaß (Drogen, ficken, Alkohol) haben wollen. Damit zusätzliche Spannung aufkommt legen sie sich auch gleich noch mit einer kleinen Rockerbande an, die aber auch Jason in die Arme läuft. Wie gewohnt bleibt zum Schluss nicht viel von dem Grüppchen übrig und der Showdown kann beginnen.

Steve Miner hat es schon wieder getan, nicht nur, dass er schon wieder auf dem Regiestuhl Platz nahm, nein, er hat auch tatsächlich wieder ein ellenlanges Intro verbrochen. Bestehend aus dem fast kompletten Showdown aus Teil 2 gepaart mit einer kurzen Einführung eines Händlerpärchens, welches gleich den Filmtod zelebrieren darf, ansonsten aber nix mit der dünnen Handlung zu tun hat. Hier wurde richtig in die Länge gezogen, vielleicht aber auch nur, damit man mehr öde 3D Tricks einbringen konnte, die einem vor der heimischen Glotze aber nix bringen. Man fragt sich nur immer wieder warum die Leute andauernd mit irgendwelchen Sachen so dicht vor der Kamera rumfuchteln. In der dritten Dimension war der Film bisher nämlich nur im Kino zu bewundern.

Zwei Dinge machen den Film für Fans aber unverzichtbar. Neben einigen recht kruden FX, die auch in Deutschland ungeschnitten zu begutachten waren, ist der Film auch deshalb berühmt berüchtigt, da unser aller liebster Machetenschwinger hier endlich sein Markenzeichen die Hockeymaske bekommt. Von daher ist der Film schon Kult. Natürlich hat die Beschlagnahme dem Film noch mehr Hype verliehen.

Die Locations sind etwas in Richtung Farm am See ausgetauscht worden und fallen von der Atmosphäre etwas ab. Das liegt daran, dass diesmal im sonnigen Kalifornien gedreht wurde und dadurch der Look ganz anders rüberkommt und im Gegensatz zu der Vorgängern verfremdet wurde. Allerdings sorgt die Farm mit großer Scheune für gelungene Slasherabwechslung. Ansonsten gibt es ein hübsches Breitwandbild um die Augen gehauen (Für Slasher eher ungewöhnlich) und fertig ist der Zauber.

Fazit: Spaßige Fortsetzung mit einigen gelungenen FX zum Thema kreatives Töten. Fans kommen auf ihre Kosten.

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