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"Freitag der 13" wurde einer der erfolgreichsten Independent-Filme aller Zeiten. Teil 2 war ebenfalls sehr erfolgreich und brachte wieder viel Geld in die Kassen! Also war Teil 3 schon beschlossene Sache! Und dieser Teil mauserte sich flugs zu einem der beliebtesten Teile der Reihe! Warum ist mir allerdings etwas schleierhaft! Zwar ist auch dieser Teil, ohne Frage, ein guter Friday-Streifen, aber vom Besten, was die Reihe zu bieten hat, ist er doch etwas entfernt!

Storymäßig kann Teil 3 nicht mehr mit den beiden Vorgängern mithalten. Ein paar Teenies, die in einem abgelegenen Ferienhaus am Crystal Lake Ferien machen und dort auf Jason treffen, ist nicht sehr originell. Zwar können auch die anderen Teile nicht gerade eine Bomben-Story präsentieren, doch vor allem Teil 1 & 2 haben da deutlich mehr zu bieten.

Auch die ganze Handlung schleppt sich etwas lahm vor sich hin. Vor allem die Anfangssequenz langweilt etwas. Zwar geht es dann an Jasons Haupttatort etwas flotter zur Sache, doch auch hier läuft alles etwas langsam ab.

Was dem Film allerdings eine äußerst positive Würze gibt, sind die Mordszenen. Alle Morde sind allesamt äußerst kreativ und hart inszeniert worden. Sei es eine brutale Körperteilung in zwei Hälften, die berühmte Pfeil ins Auge-Szene oder Jason brutale "Kopfquetsche", bei der sogar die Augen des Opfers herausspringen.
Da der Film in 3D gedreht wurde, sehen die Kills richtig klasse aus und wenn es die 3D-Version auch mal auf DVD geben sollte, springen sie einem teilweise sogar direkt ins Wohnzimmer! :-)
Auch die MPAA hat hier nicht so sehr die Schere angelegt, wodurch die Morde auch größtenteils komplett geblieben sind. Auch dies gefällt den Freitag-Jüngern natürlich blendend!

Schauspielerisch gibt es auch hier kaum was Nennenswertes zu berichten. Typische Friday-Schauspieler-Qualität eben!

Die Musik ist allerdings mal eine wirkliche Erwähnung wert. Nicht nur das Score-Meister Manfredini auch hier seine Finger im Spiel hatte, so ist auch die starke Titel-Musik (ebenfalls komponiert von Manfredini) welche von der Gruppe Hot Ice stammt, ein echter Ohrwurm. Wieder eine Score-Platte, über die jeder glücklich sein dürfte, der sie im Schrank hat. (Und WIE happy ich darüber bin! ;-))

Fazit: Guter, aber im Vergleich mit den meisten anderen Teilen der Reihe etwas schwacher, dritter Teil der Slasher-Saga, der durch sehr gut inszenierte Kills und der 3D-Idee unglaublich gut punktet, aber durch eine teils recht schleppende Handlung und einer, selbst für Friday-Verhältnisse, zu dünnen Story, auch wieder einbüßt!

Wertung: 7/10

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