Review
von Xander_LaVelle
Wie auch in Teil 2 der Reihe ist der erste Akt des Films relativ überflüssig. Anstelle eines kurzen Rückblicks folgt erneut der letzte Part des vorherigen Films vollständig. Nur eine Kleinigkeit am Ende ist hierbei neu.
Dafür entschädigt der Rest des Films so einiges. Zwar wird an dem Prinzip der "10 kleinen Negerlein" festgehalten, aber es werden einige Dinge von Jasons Geschichte geebnet.
So erhält der Mörder seine Eishockey Maske in diesem Teil zum ersten Mal. Wird auch sonst in späteren Teilen mit dem zeigen seines Gesichts gegeizt, so wird hier die entstellte Fratze geradezu bewusst eingesetzt.
Die Überlebende aus dem zweiten Teil hat in dieser Fortsetzung keinen Auftritt mehr. Die Hauptprotagonistin in diesem Part hatte sogar schon einst ein Zusammentreffen mit Jason, das sie jedoch überlebte.
In "Und wieder ist Freitag der 13." werden auch weitere Klischees aus Horrorfilmen aufgebaut, wie zum Beispiel, dass man nicht nach oben laufen sollte und Fragen wie "Wer ist da?" oder "Bist du es?" mit dem Tod bestraft werden.
Natürlich gibt es in einem soliden Horrorfilm auch das ein oder andere Logikloch, aber es ist doch erfrischend zu sehen, dass sich eine Protagonistin gegen Jason zur Wehr zu setzen weiß. Auch die Morde sind für die Zeit kreativ in Szene gesetzt und aus diesem Grund wurde die Reihe jahrelang indiziert.
Alles in allem weiß der Film aber gut zu unterhalten und ist auf die drei Teile betrachtet der Beste.