Teil 2 ist sicherlich einer der schlechtesten Fridays. Nun hat Regisseur Steve Miner mit Teil 3 eine neue Chance bekommen einen vernünftigen Jason abzuliefern. Und siehe da... der Herr Miner kann es auch.
Die Story dreht sich erneut um Camper deren Unterbewusstsein anscheinend unbedingt will das sie sterben. Jedenfalls geht es nach Crystal Lake, wo einer nach dem anderen im „10 kleine Negerlein Prinzip“ erledigt wird.
ABER... dieses Mal haben wir eine Figur die ein kleinen wenig anders ist, denn eine hatte bereits eine Begegnung mit Jason und sie sogar überlebt. Dieses Detail der Figur wird zwar erzählt, aber ist nicht wirklich wichtig. Wichtiger ist da schon dass Jason endlich seine Hockeymaske bekommt, nachdem er kurze Zeit „oben ohne“ herum rennt (über seine Komplexe wegen seines Aussehens habe ich an anderer Stelle bereits geredet).
Es scheint auch so als ob er mit dem Fund der Maske auch plötzlich lernt zu killen. Es wird erstochen, erschossen, zerquetscht und zerhackt wie es eben nur der Meister Jason kann.
Als besonderes Highlight für damalige Kinogänger wurde der Film in 3d produziert, was als Resultat hat, dass sich sehr viele auffällig unauffällige 3d Effekt eingeschlichen haben (z.B. hält ein kleiner Junge eine Baseballkeule in einem sehr eigenartigen Winkel, nur damit es halt 3dimensional aussieht). Allerdings finde ich diese Effekte einfach nur witzig, was andererseits aber ein wenig von der Spannung (die im Showdown meiner Meinung nach wirklich vorhanden ist) aus dem Film.
Fazit:
Wichtig ist: Jason hat seine Maske und Jason lernt das kreative Killen. Wirklich unterhaltsamer Teil der Friday-Reihe, den sich auch Leute anschauen können, die nicht unbedingt zu den Fans von Slashern gehören.
7 von 10 Punkten