Review

Wieder mit Steve Miner auf dem Regiestuhl bekommt man wie in Teil zwei in den ersten Minuten das Ende des Vorgängers zu sehen. Anschließend geht es um eine Gruppe junger Leute, die das Übliche vorhat. Drogen, Sex, am Crystal Lake herumhängen. Und alles zusammen bedingt natürlich das Ableben der Figuren, denn Jason treibt immer noch sein Unwesen.

Und all dies sogar in 3D, was man dem Film auch deutlich anmerkt. Viele Szenen dienen nur diesem Effekt, sind recht aufdringlich eingebaut und wie manches Crew- oder Ensemblemitglied bestätigte, wurde hierauf auch das größte Augenmerk gelegt und weniger auf die Darstellung oder die Dialoge. Das macht den dritten Teil der Reihe zu einem mitunter zähen Werk. Es plätschert alles so dahin, auch wenn Jason hier und da pflichtschuldig mal jemanden ins Jenseits schickt, was überdies auch nicht allzu aufsehenerregend umgesetzt wurde.
Im letzten Drittel nimmt die Chose dann endlich mal Fahrt auf, die Kills werden ansehnlicher und überhaupt ist den Machern doch noch eingefallen, was für einen Film man hier vor sich haben sollte. Den Sack überm Kopf hat Jason ad acta gelegt und auch wenn er hier sogar ein paar Mal sein Gesicht präsentiert, so ist er endlich mal mit der ikonischen Hockeymaske bestückt unterwegs. Damit wäre auch dieses klassische Utensil des mordenden Stehaufmännchens etabliert.

Das Ende als szenenweise Spiegelung des ersten Teils kann man als Kuriosität abhaken, ebenso ist der Versuch, hier Humor einzubringen, nicht sonderlich von Erfolg gekrönt. Auch ist das Ensemble eher zweckdienlich denn versiert, reicht aber für die typische Atmosphäre und letztlich warten die egalen Figuren überwiegend auf ihren Einsatz als Bestandteil des FX-Teams. Dieses macht seine Sache sauber und nach den ersten zahmen Kills wird es gegen Ende dann schon noch blutiger.

Teil drei ist zwar ein mediokrer Beitrag, der erst im letzten Drittel in Gang kommt, dann aber durchaus launig ist. Das hebt ihn dann doch noch über den Strich, wenn auch die penetranten 3D-Gimmicks frühzeitig auf den Zeiger gehen und man etwas Geduld mitbringen muss. Aber ab der Maske taugt er dann doch, sofern man an der bekannten Formel Spaß hat.

Details
Ähnliche Filme