Review

Für den finalen Teil der Serie haben die Produzenten noch einmal ordentlich Luft geholt und dann geklotzt, nicht gekleckert. Nach dem die Fortsetzungen spätestens ab dem vierten Teil immer überfluessiger geworden waren und auch das Interesse merklich abebbte, wurde sich für "Born to be King" wieder etwas weiter aus dem Fenster gelehnt. Die Hung Hing Triade möchte sich auch außerhalb Hongkongs konsolidieren und gerät dabei zwangsläufig in einen blutigen Konflikt mit einem japanischen Syndikat (geführt von Sonny Chiba!) und den Taiwanesen, die ganz und gar falsch spielen, um jede der konkurrierenden Parteien aufs Kreuz zu legen. Es geht um politische Einflussnahme, um den Generationskonflikt und Globalisierung - wahrhaft epische Dimensionen also, die Regisseur Andrew Lau bei diesem Werk aber auch tatsächlich auszufüllen versteht. "Born to be King" ist mit Abstand der ambitionierteste und aufwendigste Teil der Serie, und versöhnt so nachhaltig mit der Reihe und ihren Protagonisten, dass man nach fesselnden zwei Stunden aufrichtig bedauert, bereits dem Finale beigewohnt zu haben

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