Review

Jackie Chan gerät als TV-Koch in einen Bandenkrieg um Kokain zwischen zwei Gangs.

Story:
Jackie ist Star einer Kochshow im Fernsehen. Eines Abends läuft ihm Fernsehreporterin Diane über den Weg. Sie hat belastendes Filmmaterial eines Kokaindeals auf Video, welches die Gangster unbedingt an sich reissen müssen. Gutmütig wie er nun mal ist, hilft er ihr bei der Flucht und befindet sich schnell zwischen den Fronten. Er hat nicht nur Drogenbaron Giancarlo (Richard Norton) und seine Schläger am Hals, sondern darf sich auch noch mit einer Schlägertruppe namens "Demons" herumärgern, die zu allem Übel auch noch seine Freundin Miki kidnappen. Zeit für Jackie, die Fäuste sprechen zu lassen.

"Mr. Nice Guy" bietet Jackie Chan-Fans alles, was ihr Herz begehrt: viel Action und verrückte Stunts, gut choreographierte Kämpfe und den typischen Slapstick-Humor, der durch die gelungene Synchro auch ansprechend rüberkommt. Das ist zwar alles nichts neues, aber was geboten wird, ist einfach genial und rechtfertigt die Höchstnote.

Man merkt allerdings schon, in welche Richtung Chans spätere Hollywoodfilme gehen sollten, denn die Kämpfe sind niemals in irgendeiner Weise brutal, sondern immer mit einem komischen Unterton versehen.

Die Schauspieler machen ihre Sache allesamt recht ordentlich und zweckdienlich, können aber wie üblich nicht gegen Jackie anstinken. Es dreht sich in seinen Filmen nun mal hauptsächlich um ihn. Regisseur und Chan-Kumpel Samo Hung hat einen kleinen Cameo als Fahrradkurier und darf auch kurz die Fäuste sprechen lassen.

Fazit: Ein typischer Jackie Chan-Film, der in knackig kurzen 80 Minuten alles auffährt, was man als Chan-Fan kennt und liebt.

10 von 10 Punkten

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