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Der Plot von "Mr. NiceGuy" ist eigentlich nicht der Rede Wert, ist er doch kaum mehr, als die "Begründung" für eine wahre Orgie von witzigen, und wie immer perfekt choreographierten, Kampf- und Verfolgungsszenen.

Aber der Reihe nach:
Fernsehkoch Jackie (Jackie Chan) und TV-Reporterin Diana (Gabrielle Fitzpatrick) laufen sich zufällig über den Weg. Diana wird von einer Gangsterbande verfolgt, Jackie rettet die Journalistin. Mit knapper Mühe und Not den Gangstern entkommen, vertauschen die beiden zwei Videobänder. Auf dem einen befindet sich Jackies Mitschnitt einer Kochsendung, auf dem anderen die Aufzeichnug eines illegalen Drogendeals, den Diana von Gangsterboss Giancarlo (Richard Norton) gemacht hat. Klar, daß Giancarlo dieses Band zurückhaben will und von nun an auch Jackie zur Zielscheibe wird...

Regie führte Jackies alter Kampfgefährte Samo Hung, und die Zusammenarbeit tut dem Film sichtlich gut. Das Ergebnis sind Kampf, Action und Akrobatik en mass, gewürzt mit einer reichlichen Portion Humor. Die "Baustellenprügelei" im zweiten Drittel des Films gehört mit Sicherheit zu den besten Kampfsequenzen, die je in einem Jackie Chan-Film zu bewundern waren.

Einen winzigen Wermutstropfen stellt lediglich das Ende des Streifens dar. Zwar "rummst" es hier mächtig, doch minutenlang einem Gebäude beim zusammenbrechen zuzusehen ist nicht das Finale Furioso, daß dieser wirklich gute Film verdient hätte.

Fazit:
Sehenswerte Action mit reichlich "Schenkelklopfern".

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